weather-image
Lüdersfelder Kindergarten unterstützt Projekt des Vereins „Stadtteilgespräch Roderbruch“ / Dank an Eltern

65 Pakete, Kleidung und Windeln gespendet

Lüdersfeld (gus). Arme Familien im hannoverschen Stadtteil Roderbruch bekommen in diesem Jahr zum Christfest Geschenke und Kleidung aus Lüdersfeld. Bei einer Sammelaktion des Kindergartens „De soiten Racker“ sind 65 Pakete mit Spielzeug gepackt worden. Hinzu kommen noch einige Säcke und Kartons mit Kleidung und Windeln.

Kita-Leiterin Stefanie Heger ist mächtig stolz auf die Spendenbereitschaft der Eltern der „soiten Racker“ und bedankt sich für deren Einsatz. Die Mamas und Papas hatten zu Hause nach ausrangiertem Spielzeug und abgelegten Kleidungsstücken gesucht, die Fundstücke verpackt und in der Kita abgeliefert.

Karten mit Angaben zum idealen Alter und Geschlecht der Empfänger kleben an allen Geschenkpaketen, damit der Verein „Stadtteilgespräch Roderbruch“ die Spenden möglichst sinnvoll verteilen kann. Nur die Klamotten hat Heger Anfang dieser Woche ohne Geschenkpapier in Säcken und Kartons in die Landeshauptstadt transportiert. Denn die Eltern im Roderbruch sollen selbst aussuchen, was sie davon gebrauchen können.

Die Idee, die ärmeren Familien in dem Stadtteil Hannovers zu unterstützen, hat zwei Quellen. Zum einen hatte der Lüdersfelder Kindergarten zuletzt in der Adventszeit Kinder in Bulgarien mit Geschenken bedacht. Diesmal sollten die Spenden an Adressaten in Deutschland gehen. Auf den Roderbrucher Verein kam Heger über einen weiteren Verein.

„Akcent e. V.“ hatte in der Vergangenheit bereits den Lüdersfelder Kindergarten finanziell unterstützt. Ein Trampolin für den Turnraum und ein Theaterprojekt der Sternengruppe wurden mit Geld von „Akcent“ finanziert. Dieser Verein vermittelte nun die Adresse von „Stadtteilgespräch Roderbruch“. Dessen Projekt „Hallo Einstein“ hat die Kita ihre Spenden zugeführt.

Heger wartet nun auf eine Rückmeldung des Stadtteil-Vereins. Sie ist gespannt, wie die Spendenaktion bei den Familien in Hannover ankommt. Schließlich gilt es, im kommenden Jahr wieder einen Spenden-Adressaten auszuwählen. Und die Spenden in der näheren Umgebung zu verteilen, hält Heger für äußerst sinnvoll.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt