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Spenden von Lesern und Hörern wurden jetzt übergeben

6000 Wunschpunsch-Euro für vorbildliche Projekte

Freuten sich über die Schecks, die ihnen im Medienraum der Dewezet überreicht wurden: die Vertreter der vier Projekte, die mit „Wunsch-punsch“-Geld gefördert werden.

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Foto: Dana

Hameln (kar). 6000 Euro für den guten Zweck: Das ist der Erlös aus der „Wunschpunsch“-Aktion von Dewezet und Radio Aktiv, der jetzt in vier heimische Projekte fließt. „Mithilfe unserer Leser und Hörer ist eine schöne Summe zusammengekommen“, freute sich Dewezet-Chefredakteurin Julia Niemeyer bei der Scheckübergabe an Vertreter der Projekte. Diese spiegelten eine große Bandbreite wider und seien alle vier förderungswürdig, hob Julia Niemeyer hervor. Gleichzeitig wies die Chefredakteurin darauf hin, dass Dewezet und Radio Aktiv nur als Vermittler tätig seien: „Wir geben das Geld nur weiter zu verdanken ist es den Lesern und Hörern, die großzügig gespendet haben.“

Für Projekte wie eine Überdachung bei der Lebensmittelausgabe der Hamelner Tafel beispielsweise. Die Tafel, die seit zehn Jahren bedürftige Bürger versorgt, will die Wartenden draußen nicht länger im Regen stehen lassen. Dank der 3000 Euro aus der „Wunschpunsch“-Aktion kann jetzt mit den Arbeiten begonnen werden.

1800 Euro fließen in das Verkehrssicherheitsprojekt der Grundschule Saaletal in Oldendorf. Einen Fahrrad-Parcours gibt es dort bereits, aber es fehlt noch wichtiges Zubehör wie Helme, Roller, Knieschützer oder Lehrmaterial, das mit dem „Wunschpunsch“-Geld angeschafft werden kann. Dass das jetzt klappt, soll mit einer Schulparty bei milderen Temperaturen gefeiert werden.

1000 Euro erhält die Politik-AG des Schiller-Gymnasiums, die Ostern an der „Model United Nations Konferenz“ in Schleswig-Holstein teilnimmt. Bei dieser Konferenz schlüpfen die Schüler in die Rolle von Diplomaten der UN-Mitgliedstaaten, vertreten deren Interessen und schärfen so ihren Blick für Konfliktpotenzial und internationale politische Zusammenhänge. Das Geld ist für Teilnahme und Unterbringung von 24 Schülern gedacht. 200 Euro fließen in das Integrationsprojekt angehender Erzieherinnen der Elisabeth-Selbert-Schule, die eine Aerzener Wohngruppe mit behinderten Erwachsenen an Hundertwasser und seine Kunst heranführen und sie dann selbst malen lassen. Eine Ausstellung mit diesen Werken soll zur Kontaktaufnahme mit Ausstellungsbesuchern führen. Das Geld wird für Leinwände und Farben verwandt.

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