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60 neue Plätze für Schloß Hasperde

Hasperde. Wenn Architekt Eckhart Wolter nach dem Beginn des Projektes gefragt wird, schmunzelt er: „2002 habe ich den ersten Strich gezeichnet.“ Gestern konnten die Gäste des Richtfests in Augenschein nehmen, was aus Wolters erster Planskizze geworden ist: Ein großzügiger Anbau an das denkmalgeschütze Schloß Hasperde. Die Kapazität des im Schloss untergebrachten Seniorendomizils wird damit um 60 Plätze vergrößert. Rund 5 Millionen Euro werden investiert.

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Seit rund zehn Jahren verfolgt Bauherr Berthold Hecht den Bau eines neuen Flügels, räumte Hindernisse aus dem Weg, veränderte Planungen. Als Ende Februar dann tatsächlich mit dem Bau begonnen wurde, waren die größten Hürden genommen. Probleme mit der Gründung und andere kleinere Widrigkeiten verzögerten die Fertigstellung des Rohbaus zwar, doch beim Richtfest gestern herrschte wieder Optimismus vor: Voraussichtlich zur Jahresmitte 2014 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Geplant haben Wolter und Hecht eine Einrichtung, die sich durch große, helle Zimmr auszeichnen wird. Der weitaus größte Teil der 60 Betten verteilt sich auf Einzelzimmer, die durchschnittlich 28 Quadratmeter groß sind. Küchen für Wohngruppen, Aufenthaltsräume und ein Garten, der auch Demenzkranken Bewegung an der frischen Luft in einem geschützten Bereich ermöglicht, gehören zum Konzept.

Seit 1996 betreibt die Familie Hecht das Senioren-Domizil Schloß Hasperde, außerdem weitere Einrichtungen in Klein Süntel und in Berlin. „Die Erweiterung ist Teil unseres Konzeptes, die Qualität des Angebotes weiter zu verbessern“, erklärt Hecht. Und Einrichtungsleiterin Rosemarie Hecht-Heine erläutert, dass nach und nach auch im Bestand, den Zimmern im historischen Teil des Schlosses, auf Einzelzimmer gesetzt werde. Insgesamt soll die Zahl der Plätze nach Fertigstellung des Anbaus bei 140 liegen.

Den Richtspruch lieferte gestern nach alter Zimmermann-Tradition Ludwig Wilhelm Güse. Er dankte Bauherrn und beteiligten Gewerken, warf ein Glas in Scherben und verkündete: „Geweiht sei dieses Haus zur Stund‘.“



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