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Menschenrechtsbeauftragter Günter Nooke hält Vortrag im Adolfinum

"60 Jahre Menschenrechte - Theorie und Praxis!"

Bückeburg. Am 10. Dezember 1948 - also vor 60 Jahren - wurde die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" (Universal Declaration of Human Rights) durch die Generalversammlung der UN in Palais de Chaillot in Paris verabschiedet. Zwar ist diese Erklärung kein juristisch verbindliches Dokument; sie hat aber politisch und moralisch großes Gewicht und ist entscheidender Bezugspunkt fürs Erarbeiten der verbindlichen UNO-Menschenrechtskonventionen. Ihre Einhaltung wird durch die UNO und den Europarat überwacht, wobei in der Regel menschenrechtsverletzende Staaten öffentlich verurteilt und Empfehlungen abgegeben werden können. Einzig die Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sind für die Staaten verbindlich.

Auch die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch prangern Verstöße öffentlich an. Daher ist zu fragen, warum die Verwirklichung der Menschenrechte kaum vorankommt, täglich in allen Teilen der Welt vielen Menschen diese Rechte vorenthalten werden und die Sanktionsmöglichkeiten der internationalen Organisationen kaum greifen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter Nooke, wird versuchen, Antworten zum Thema "60 Jahre Menschenrechte - Theorie und Praxis!" zu finden. Die Veranstaltung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik findet am Dienstag, 18. November, um 19.30 Uhr im Gymnasium Adolfinum statt. Zum Lebenslauf des Referenten: Geboren 1959 in Forst (Lausitz), absolvierte er nach Besuch der Polytechnischen Oberschule eine Lehre, machte den Abschluss als Baufacharbeiter mit Abitur. Nach dem Wehrdienst beendete er 1985 sein Physikstudium an der Universität Leipzig als Diplom-Physiker. Es folgte ein ein postgraduales Studium Arbeitsmedizin in Berlin zum Fachphysiker der Medizin, gleichzeitig war er Fachgebietsleiter für Arbeitshygiene im Bezirk Cottbus. 1990 wurde Nooke Mitglied der Volkskammer der DDR, 1990 bis 1994 gehörte er dem Landtag Brandenburg an, war dort Fraktionsvorsitzender der Fraktion Bündnis 90. Von 1995 bis 1998 war er Abteilungsleiter Controlling der Braunkohlesanierung Berlin. Seit 1998 CDU-Bundestagsabgeordneter, ist er seit 2006 Beauftragter für Menschenrechtspolitik. Anmeldung: Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektionsleiter Oberst a.D. Klaus Suchland, Kleistweg 1, 31675 Bückeburg. (0 57 22) 90 61 02, Fax 90 61 03. E-Mail: gfw-suchland@t-online.de




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