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DJ Bobo zwischen Fantasie und Wirklichkeit / Show auf hohem internationalem Niveau

5500 Bobojaner tauchen ein in die Welt der „Fantasy“

Hollywood lässt grüßen – DJ Bobo präsentierte eine Show auf hohem internationalem Niveau.

Er ist noch immer der Ober-Dompteur in der Dance-Szene, dirigiert die Massen wie kein anderer. Mal als Magier, mal als Freibeuter, mal als Vampir – DJ Bobo, dessen Live-Shows in den letzten Jahren zu Mega-Events gereift sind.

Für seine aktuelle „Fantasy“-Tour entstand ein Bühnenbild von 14 m Höhe, 18 m Breite und 15 m Tiefe. Verarbeitet wurden rund 18 Tonnen Stahl und 400 Kubikmeter Styropor – Dreh- und Angelpunkt: Ein überdimensionaler Buddha mit sechs Armen, vor dem Feen, Elfen und Wesen wie aus einem Zauberwald singen und tanzen.

„Die ,Fantasy‘-Tour gibt uns die Möglichkeit, einfach alles zu machen. Der Vorteil liegt darin, dass man durch dieses Thema vollkommen frei war und sich nicht, wie bei vorherigen Shows, an bestimmte Vorgaben halten musste“, erklärte DJ Bobo in einem Interview.

DJ Bobo – Top-Dompteur in der Dance-Szene.

Eine Fee mit Laterne bahnt sich zu Beginn der Show den Weg durch die sitzende Menge, harrt kurze Zeit vor der Bühne aus, bis man als Schatten DJ Bobo hinter dem Vorhang wahrnimmt. Der Schweizer Musiker liebt spektakuläre Shows, weiß, wie man sich perfekt in Szene setzt und sein Publikum von der ersten Sekunde an fesselt.

„This Is My Time“ – die Bobo’sche Hitfabrik arbeitet sofort auf Hochtouren – die Bühnenarbeiter fahren Doppelschichten. „Ihr dürft klatschen, singen, tanzen, heute ist alles erlaubt“ – die Fans nehmen den 42-Jährigen sofort beim Wort – „There’s A Party“ und alle sind mittendrin.

Zeitweise sind 30 Personen „on stage“, verwandeln die Bühne in ein Fantasy-Tollhaus. „Around The World“ erklingt – Bobo nimmt seinen Bühnen-Tross und die Fans mit auf eine musikalische Weltreise – lässt das Publikum bei „Somebody Dance With Me“ und „Take Control“ in die Anfangszeiten seiner bis dato überaus erfolgreichen Karriere eintauchen. „Let The Dream Come“, „Together“ – der gelernte Bäcker bringt das „Publikum in Motion“. Der Buddha zeigt Emotionen, bewegt bei der Ballade „Feels Like Heaven“ seine Augenlider.

Die meisten der 90er-Dancefloor-Helden sind im Laufe der Jahre auf der Strecke geblieben – DJ Bobo trotzte allen Trends, blieb seiner Musik treu und schafft es noch heute die Hallen zu füllen. Er allein ist es sicher nicht, der die Massen in die Konzerttempel holt – hinter ihm agiert in der Zwischenzeit eine 140 Personen starke Mannschaft, die voll hinter ihrem Käpt’n steht und jedes musikalische Unwetter unbeschadet überlebt hat.

Dass bei einem Bobo-Konzert die Sehnerven auf angenehmste Weise strapaziert werden, dürfte jedem ausreichend bekannt sein, denn René Baumann, so heißt DJ Bobo mit bürgerlichem Namen, bietet den Konzertbesuchern visuelle Kostbarkeiten der Güteklasse eins. In den Händen tummeln sich die Musiker, während sich im Schoß der Hindu-Gottheit das Geschehen abspielt. Die Tänzer tragen aufwendige Kostüme, präsentieren sich als römische Soldaten, Karate-Kämpfer und Gladiatoren – Fabelwesen mit spitzen Ohren, Amazonen und Elfen runden das Bühnenbild ab.

Es dürfte für den Schweizer schwer werden, diese Show zu toppen – doch wer DJ Bobo kennt, weiß, dass er in Gedenken schon bei seinem 20-jährigen Bühnenjubiläum ist. See you 2012.




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