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Kinder werden für vergebliches Warten entschädigt / Martin Kind entschuldigt „Fenstersprung“

50 Freikarten für Hannover 96

Niedernwöhren (svb). Der einzige Wermutstropfen des Gastspiels von Hannover 96 am 14. Mai in Niedernwöhren soll bereinigt werden. Einige Profi-Fußballer aus Hannover waren damals durch das Kabinenfenster in den Mannschaftsbus geflüchtet und hatten damit viele Kinder vor der Kabine stehen lassen, die auf ein Autogramm von ihren Idolen hofften (wir berichteten).

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Wilfried Ahnefeld, Mitorganisator des Spiels und ehemaliger 96-Kicker, wandte sich daraufhin direkt an Martin Kind, Präsident von Hannover 96. „Das war ein Schlag ins Gesicht für die treuen 96-Fans“, schrieb Ahnefeld in der E-Mail. „Wir mussten bei vielen ‚kleinen Roten‘ die Tränen abwischen und waren, wie Sie sicher verstehen werden, in Erklärungsnot“, so Ahnefeld weiter.

Kind entschuldigte sich in aller Form für das Verhalten einiger 96-Spieler und bot als Entschädigung etwa 50 Eintrittskarten für die Kinder mit Begleitung für ein Heimspiel der „Roten“ an. Welches Spiel das sein wird, steht noch nicht fest. Sobald der Spielplan für die kommende Saison vorliegt, wolle Kind einen Termin mit Ahnefeld abstimmen.

Dieses Angebot rechnet der Niedernwöhrener Kind hoch an. Darüber hinaus erachtete Ahnefeld es schon als feine Geste, dass der 96-Präsident sich im Mai viel Zeit nach dem Spiel nahm und noch mehrere Stunden in Niedernwöhren verweilte.

Ahnefeld will die Fahrt nun organisieren. Der Bus und die Betreuer für die Kinder werden voraussichtlich vom TuS Niedernwöhren gestellt. Die Eltern der jungen Fußballfans können demnach nicht mitfahren. Da eine Autogrammstunde für die Kleinen in Hannover vermutlich noch unwahrscheinlicher ist als in Niedernwöhren, hofft Ahnefeld als Kompromiss auf Autogrammkarten für die jungen Schaumburger.

Die etwa 50 Kinder, die nach dem Fußballspiel am 14. Mai vergeblich auf die 96-Profis gewartet hatten, können sich bei Ahnefeld unter der Telefonnummer (0 57 21) 89 03 90 für die Fahrt nach Hannover anmelden. Der Organisator appelliert dabei an die Ehrlichkeit aller, dass sich wirklich nur die Betroffenen melden. Ob sich zehn Kinder mehr oder weniger anmelden sei egal, aber bei 150 Interessenten werde es schwierig, eine Auswahl zu treffen.

Viele junge 96-Fans warteten nach dem Fußballspiel am 14. Mai vergeblich auf ein Autogramm der Profis.

Foto: svb



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