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Zwei Tage Partystimmung pur / „......und es hat Zoom gemacht“ / Mega-Auftritt von Taio Cruz

43 000 Fans feiern 12. Auflage des NDR Plaza-Festivals

...und jetzt scheint auch noch die Sonne – einfach alles ,perfekt‘“, freut sich Kai Wingenfelder und stimmt den gleichnamigen Song an. Man kennt die beiden „furyosen“ Glatzköpfe noch, waren sie doch mit ihrer Band in Sachen Rock-Mucke neben den Scorpions fast 20 Jahre lang Hannovers Aushängeschild Nr. 1.

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Am 30. August gaben Fury In The Slaughterhouse ihr letztes Konzert auf der Parkbühne Hannover – doch schon zwei Jahre später bastelten Kai und Thorsten Wingenfelder während eines Dänemark-Urlaubs an neuen Songs. Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentierten die beiden Brüder auf dem Album „Besser zu zweit“, das am 9. September 2011 veröffentlicht wurde, seit April 2012 liegt ihr zweiter Longplayer „Off The Record“ in den Plattenregalen. Seitdem tourt man gemeinsam als Wingenfelder:Wingenfelder wieder mit großem Erfolg durch die Konzertsäle. Der wohl dosierte Mix aus den beiden aktuellen Alben und bekannten Fury-Klassikern ließ das erste Mal die Plaza glühen.

Er ist „Bambi“-Gewinner, Weltretter und E-Mail-Checker in einer Person – Kreisch-Alarm unter den überwiegend weiblichen Fans, als Tim Bendzko auf die Bühne sprintet. Foto-Handys im Dauereinsatz, jetzt ist gemeinschaftliches Mitsingen angesagt – die Zahnspangen-Generation probt den Ernstfall.

Ohne Zweifel, mit seinem ersten eigenen Album „Can’t Stand The Silence“ knüpft der ehemalige Sänger und Kopf der Gruppe Reamonn, Rea Garvey, nahtlos an seine Banderfolge an. Mit den beiden Singles „Color Me In“ und „Can’t Stand The Silence“ schaffte der gebürtige Ire sofort den Einstieg unter die Top 20 der deutschen Singlecharts. Der Echo-Gewinner tänzelt und singt sich durch sein Top-10-Album, winkt immer wieder seinen Fans zu – „Rea ist ein echt Netter“, bestätigen auch das NDR-2- Moderatoren-Team Ponik & Petersen und Jens Mahrhold. Während des Auftritts präsentiert Garvey seinen „The Voice Of Germany“-Paten-sohn Michael Schulte auf der Bühne. Der Drittplatzierte begleitet Rea Garvey auch auf dessen „I Can’t Stand The Silence“-Tour, wo er im Vorprogramm auftritt.

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  • „Alles hört auf mein Kommando“ – Drill-Instructor Pitbull bei der Arbeit.
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  • Xavier Naidoo war der Abräumer des ersten Plaza-Festival-Tages.
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  • 18 000 feierten bei der Stars@NDR2-Show unter anderem Tim Bendzko (links oben) und Rea Garvey.
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  • Hitmaschine Taio Cruz.
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  • „Let’s Have A Party“ – Culcha Candela bei „Move It“
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Die Messlatte für Xavier Naidoo liegt hoch, doch diese Höhe überspringt er locker und wird seiner eigentlichen Headliner-Rolle mehr als gerecht. Zusammen mit seinem Quartett sorgt der Über-Sohn aus Mannheim einmal mehr für ausgezeichnete Musik mit tiefgründigen Texten. Immer wieder lässt Naidoo seine Fans Passagen singen – erwartungsgemäß ist das Publikum sehr textsicher. Unter anderem stehen auf seiner Setlist „Mut zur Veränderung“, „Ich kenne nichts“, „Und wenn ein Lied..“ sowie „Himmel über Deutschland“, der Gott sei Dank an diesem Tag geschlossen bleibt. Eigentlich ein Tag, der nicht mehr zu toppen war – er war, denn am nächsten Tag hieß es „Rien ne vas plus“ bei der N-JOY Starshow.

Restlos ausverkaufte N-JOY Starshow

Superstars wie Taio Cruz, Pitbull, Frida Gold und Culcha Candela sorgten für ein Musik-Spektakel der Güteklasse 1. „Einmal im Vorfeld ausverkauft sein, das war immer unser Wunsch – und der hat sich diesmal mehr als erfüllt“, freute sich Wolfgang Besemer von Hannover Concerts, der im Rahmen einer Pressekonferenz die Medienvertreter mit „Futter“ versorgte. N-JOY-Chef Norbert Grundei bedankte sich bei Besemer für den reibungslosen Ablauf, der wiederum attestierte der ÜSTRA , dass sie an beiden Tagen einen guten Job gemacht hat – „insgesamt eine tolle Veranstaltung“, so Wolfgang Besemer und Norbert Grundei. Das fanden auch die 25 000 Konzertbesucher, bei denen an diesem Tag der Frauenanteil übermäßig hoch war.

Los ging es mit dem Band Battle-Gewinner „Mr. Green Is Dancing“, der seine Feuertaufe bravourös bestand – bei der großen Silbermond-Tour im Dezember 2012 werden die Jungs im Vorprogramm spielen.

Bei ihr taut jeder Kerl auf, sie ist einfach eine Sahne-Schnitte, die auch noch singen kann – Manege frei für Alina Süggeler – die charismatische Frontfrau von Frida Gold. Über das schulterfreie Top und das knappe Höschen fällt eine Art Morgenmantel, der ihr wie ein Schleier auf Schritt und Tritt folgt. „Wovon sollen wir träumen“, singt die 27-Jährige – insbesondere das männliche Geschlecht dürfte das an diesem Tag sicher wissen. „Zeig mir wie du tanzt“, „Unsere Liebe ist aus Gold“ – eben Frida Gold.

Kurz danach heißt es „Move It“ – Culcha Candela laden ein zum Abtanzen und die Massen kommen der Einladung des Berliner Sextetts ohne Verzögerung nach – mehr Party geht nicht. Die Jungs machen einfach ihr Ding – ihr „Wildes Ding“, das wenig später in Form eines hübschen blonden Wuschelkopfes auf die Bühne tanzt. Im Zugabenblock „Hamma“ und „Monsta“ – jetzt sind wir alle reif für die Insel.

21 Uhr – hämmernde Bässe bringen die Expo-Plaza ins Wanken. Es wird laut, sehr laut – fast zu laut. Schwarzer Maßanzug, schwarzes Hemd, schwarze Sonnenbrille – Pitbull stürmt auf die Bühne. Hüfte nach vorn, Hüfte nach hinten – etwas selbstverliebt wirkt er, der Rapper, bei dem Kollegen wie Sean Paul, Kelly Rowland und auch David Guetta um seine Gunst buhlen. Auf seinen weltweiten Nr.-1-Hit „Give Me Everything“ müssen die Fans allerdings bis zum Schluss warten – ansonsten gibt es mehr als eine Stunde ordentlich was auf die Lauscher.

„I got a hangover, wo-oh! I’ve been drinking too much for sure – I got a hangover“, dröhnt es aus den Boxen – R & B-Superstar Taio Cruz betritt die Bühne und hat das Publikum von der ersten Sekunde an im Griff. Ohne Zweifel, „Mr. Dynamite“ ist das Highlight dieses denkwürdigen Abends – 25 000 liegen Taio Cruz zu Füßen. Ohne Band, dafür aber mit DJane Krystal Roxx aus London, präsentiert der Brite jeden seiner Mega-Hits. „Break Your Heart“, „There She Goes“, „Higher“ „Troublemaker“ und als Zugabe „Dynamite“ – dieser Mann ist selbst ein Hit. Konfetti, Rauch, Pyro – die Plaza im Vollrausch. Mehr geht nicht – oder vielleicht doch im nächsten Jahr? – schaun ma mal.



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