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Weihnachtsbeleuchtungüber Solidarsystem finanziert / Tanne steht - Freitag beginnt "Adventszauber"

4000 Glühlampen für ein adventliches Rinteln

Rinteln (crs). Den ersten Schnee gab's am Wochenende, seit gestern füllt eine stattliche Colorado-Tanne ihre Rolle als Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz aus, und am Freitag startet der "Adventszauber": So langsam wird es weihnachtlich in Rinteln. Für die festliche Atmosphäre in der Innenstadt soll bis zum 6. Januar auch die entsprechende Beleuchtung sorgen: Rund4000 Glühlampen werden in den kommenden Tagen in Regie von Pro Rinteln an Hausgiebeln und in Baumwipfeln aufgehängt. 18 000 Euro lässt sich der Stadtmarketingverein die stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung kosten - Ausgaben, die ein Solidarsystem von Einzelhändlern und Freiberuflern trägt.

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Bereits im fünften Jahr liegt die Weihnachtsbeleuchtung in den Händen des Stadtmarketingvereins Pro Rinteln, seit 2004 werden die Kosten entsprechend zur Verkaufsfläche aufgeschlüsselt - 65 Euro zahlen zum Beispiel kleine Ladenlokale mit weniger als 50 Quadratmetern Fläche, 240 Euro diejenigen mit über 200 Quadratmetern. "Wir können niemanden zur Beteiligung zwingen", betonen Stadtmanagerin Annette Achilles und Pro Rinteln-Chef Stefan Reineking. "Aber wir freuen uns sehr über jeden, der freiwillig seinen Beitrag zum weihnachtlichen Rinteln leistet." Über 200 Briefe hat Annette Achilles daher in den vergangenen Wochen rausgeschickt - mit der Bitte an rund 160 Gewerbetreibende und 50 Freiberufler, sich an den Kosten zu beteiligen. Eine "ganz hohe Bereitschaft" sieht Reineking in dieser "Solidargemeinschaft" - und appelliert zugleich an alle, die noch nicht gezahlt haben: "Machen Sie im Interesse aller mit, damit wir die Kosten nicht erhöhen müssen." Einen erheblichen Beitrag leisten zudem die Stadt sowie einige Institutionen, die freiwillig mehr zahlen - Probleme hingegen bereiten einige Filialisten. Gut 75 Prozent der Kosten entfallen auf Auf- und Abbau, der Rest auf Strom und Reparaturen. Und auf Ergänzungen: Erstmals wird in diesem Jahr auch der Kirchplatz weihnachtlich-festlich beleuchtet, vom Stadthaus bis zum Alten Museum zieht sich eine Lichterkette von Baum zu Baum. "Damit wollen wir auch den Wünschen und Bedürfnissen der Kirchplatz-Anlieger stärker entgegenkommen", betont Reineking. Wert legt Pro Rinteln auf eine energiesparende Regelung: Werktags ist die Weihnachtsbeleuchtung nur morgens von 7 bis 9 Uhr und nachmittags von 15 bis 22 Uhr eingeschaltet, am Sonnabend als Haupteinkaufstag schon ab 10 Uhr ganztags und am Sonntag für die Stadtbummler ab 14 Uhr. "So werden die Stromkosten arg reduziert", sagt Annette Achilles und betont: "Wir gehen mit dem Geld sorgfältig um."



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