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FDP-Landesvorsitzender Philipp Rösler verleiht dem Rodenberger Wolfgang Treffer die Ehrennadel

40 Jahre ein liberales Vorbild für die Menschen

Rodenberg (tes). "Es geht um die liberale Legende Wolfgang Treffer": Mit diesen Worten hat Philipp Rösler, Landes- und Fraktionsvorsitzender der FDP, ein Fazit aus dem politischen Lebenslauf des Rodenbergers auf den Punkt gebracht. Als Anerkennung für besondere Leistungen verlieh Rösler dem 84-Jährigen die Ehrennadel des FDP-Landesverbandes sowie das Abzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft.Im Kreise seiner Parteikollegen und Familie wurden die Verdienste des Ehrenvorsitzenden der Kreis-FDP im Ratskeller gefeiert.

Vor 40 Jahren ist Treffer in die FDP eingetreten und war seither immer politisch aktiv. Nach Stationen in Hildesheim und Oldenburg kam der gebürtige Schlesier 1978 nach Rodenberg. Er war stellvertretender Bürgermeister von Stadt und Samtgemeinde und setzte sich so erfolgreich im Kreisverband ein, dass er zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. Zudem engagierte Treffer sich in der Landesgeschäftsstelle und brachte seine Erfahrungen zum Thema Sicherheit ein. Die Zusammengehörigkeit zu stärken, das bezeichnete Rösler als eine der großen Gaben des Rodenbergers. Treffer begleitete die Anfänge der Friedrich Naumann Stiftung, arbeitete für deren Regionalbüro und verfügte immer über beste Kontakte zur obersten Parteiebene. Dazu gehörte der erste Generalsekretär der FDP, Karl-Hermann Flach, Hans-Dietrich Genscher und Bundespräsident Walter Scheel. Viele Erinnerungen und Bilder erinnern Treffer an seine Begegnungen und Fahrten mit den Größen der liberalen Politik. Dennoch sei er selbst immer bodenständig geblieben, habe vor Ort ganz normale Parteiarbeit geleistet "und Tonnen von Plakaten geklebt", lobte Rösler. Wie kaum ein anderer habe sich Treffer für die eigene Heimat stark gemacht, etwa für das Museum und den Förderverein Schloss Rodenberg. Dessen Verdienste wurden bereits mit der Theodor-Heuss-Medaille gewürdigt. Diese Ehrung honoriert Beispiele für Zivilcourage, demokratisches Engagement und Einsatz für das Gemeinwohl. Besonders die junge Generation sehe in Treffer "ein Vorbild für die Menschen in Rodenberg und weit darüber hinaus", betonte Rösler. Als stets verlässlichem und kompetentem Partner gebühre Treffer Achtung und Respekt, sagte der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Paul Egon Mense und dankte dem Geehrten für 40 Jahre als aktives Mitglied der Partei mit einem Vers von Eugen Roth. Auch wenn der Dichter vor allzu "dick geschmierter Salbung" warnt, dürfe man an der richtigen Stelle nicht mit Lob sparen. So habe Treffer stets auch dieüberregionalen Belange der FDP im Blick behalten. Dieser sei es gewesen, der Mense im November 1982 nachts aufgesucht und überredet habe, für den Bundestag zu kandidieren, berichtete der Schaumburger Kreisvorsitzende. Dieser zollte auch Gattin Silvia Treffer eine große Anerkennung. Ebenso wie Ignaz Stegmiller, Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender im Kreistag, wünschte Mense dem Geehrten Gesundheit und weiterhin viel Kraft für die politische Arbeit vor Ort. Wolfgang Treffer dankte für die "große Ehrung". Er hoffe, noch lange für die FDP aktiv sein zu können und rief alle Mitbürger und besonders die Jugend dazu auf: "Hören Sie nicht auf die Versprechen der Linken und des Besserwissers Lafontaine."




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