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40 Jahre alt und noch erfolgreich: TC Eimbeckhausen feiert

EIMBECKHAUSEN. Wenn man der Laudatio von Ex-Ortsbürgermeister Harald Einecke lauschte, klang die Geschichte über den Tennisclub Eimbeckhausen (TCE) wie ein Erfolgsroman. Denn in den 40 Jahren gab es kaum Tiefen, dafür aber zahlreiche Höhen. Vergnüglich feierten die Mitglieder den runden Geburtstag im Vereinsheim.

Sportwartin Gabi Borcherdings (re.) und der Vorsitzende Frank Hoffmann (v.l.) ehren die Vereinsgründer. Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft (v.l.): Günter Rasch, Gunther Willam, Wolfgang Grammes, Henning Prelle und Matthias Matthä. Fotos: Mensing

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Gert Mensing Reporter

Schon zu Beginn seiner Rede hatte Einecke, selbst von 1978 bis 1981 Jugendwart des Clubs, die Gründe parat: „Optimismus und Idealismus“ habe diesen Verein geprägt. Ein Name wurde immer wieder genannt: Horst Knigge, der als Gründungsvater gilt und den TC zunächst zehn Jahre, später noch einmal zwei Jahre leitete. Er hatte die Idee, in Eimbeckhausen einen Tennisclub zu gründen. „Während einer Kur 1976 ist er mit der Sportart bekannt geworden. Viele hätten die Kur vielleicht anders genutzt“, sorgte Einecke für Erheiterung beim Publikum. „Er aber hatte nur den Sport im Auge“.

Nach der Gründung 1978 ging es schnell: Schon zwei Tage vor dem einjährigen Bestehen wurden drei Tennisplätze eingeweiht. 1980 wurde, gemeinsam mit dem VfB, mit dem Bau eines Tennisheimes und Fußball-Sanitär-Trakt begonnen, der ein weiteres Jahr später eingeweiht wurde. „Hier waren Macher am Werk“, lobte Einecke und hob auch den damaligen VfB-Vorsitzenden Jürgen Koch hervor, in seiner Eigenschaft als Sport-AG-Vorsitzender Ehrengast der Feier. Durch die Erfolge von Boris Becker und Steffi Graf stieg die Mitgliederzahl bis 1990 auf ein Rekordhoch von 240, was einen Aufnahmestopp auslöste. Ein vierter Platz wurde gebaut.

Zwar ist die Mitgliederzahl auf aktuell rund 80 gesunken, das sei aber der Veränderung der Gesellschaft geschuldet. Immerhin sind sieben Mannschaften im neuen Regionsverband Hannover aktiv. Deren Vorsitzender, Manfred Dalbkemeier, lobte die vorbildliche Vereinsstruktur am Deisterrand. Er übergab dem TC-Vorsitzenden Frank Hoffmann Bälle und Vereinsbedarf. Bürgermeister Hartmut Büttner, Ortsbürgermeister Bernd Schöbel und Vertreter der heimischen Ortsvereine hatten Briefumschläge ihren Glückwünschen beigefügt.

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Ehrungen rundeten den Kommersabend ab. Vor allem die Gründungsmitglieder Horst Böker, Heinz Böker, Christoph Schubert, Marita Dahlschen, Christa Böker und Angela Wessels-Fichtner erhielten ihre Auszeichnung für 40-jährige Mitgliedschaft.

Für 30 Jahre wurden Gunther Willam, Henning Prelle und Sebastian Stach ausgezeichnet, seit zehn Jahren gehören Wolfgang Grammes, Matthias Matthä und Günter Rasch dem Tennisclub an. Und für alle Mitglieder gab es eine Erinnerungsnadel an ein gelungenes Vereinsjubiläum.

Schließlich gab es noch von VfB-Vertreter Peter Dahlschen ein Geschenk für Christoph Schubert, der „als gemeinsamer Hausmeister“ seit 37 Jahren für die gepflegten Räumlichkeiten der Fußballer und Tennisspieler sorgt.



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