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Club will 95. Geburtstag groß feiern / Führungsspitze bleibt im Amt

36 aktive Junggesellen

REINERBECK. Der Vorsitzende, Martin Schmidt, war verhindert, also musste sein Stellvertreter, der 2. Vorsitzende, Kevin Jürgens, ran, und der zog die diesjährige Jahreshauptversammlung des „Junggesellenclubs von 1923 Reinerbeck“ in Rekordzeit von nur 33 Minuten „über die Bühne“.

Der Junggesellenclub Reinerbeck mit dem 2. Vorsitzenden, Kevin Jürgens (rechts). FOTO: WJ
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Willi Jürgens Reporter

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr 2017 ließ Schriftführer Florian Niemeier die Höhepunkte noch einmal Revue passieren: Skat- und Knobelabend für das ganze Dorf, Himmelfahrtstour, Teilnahme an der Feier zum 45-jährigen Bestehen der Reinerbecker Jugendwehr, der Besuch des Erlebnis-Bergwerks Merkers Kali und Salz in Westthüringen, Erntefest, Gedenkstunde am Volkstrauertag, „Arbeitsessen“ mit Kneipentour in Hameln, Laternenumzug für die Kleinsten und traditioneller Bosselwettkampf gegen die Feuerwehr. Am Jahresende zählte der Reinerbecker Junggesellenclub insgesamt 116 Mitglieder, davon sind 36 Aktive eine „starke Truppe“ und 17 fördernde und 63 passive Mitglieder bilden das notwendige Rückgrat.

Dass der Club auch finanziell gesund ist, berichtete Kassenwart Timo Stuckenbrock sehr detailliert. Die Prüfer Harald Gabriel und Nico Hillmann bezeichneten ihn als „sauber und exakt“, sodass dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung zuteil wurde. Zum neuen Kassenprüfer wurde Marc Jürgens berufen. Die stimmberechtigten Mitglieder waren sich einig. Die Führungsspitze mit Martin Schmidt als Vorsitzenden, mit Kevin Jürgens als Stellvertreter und Florian Niemeier als Schriftführer wurde einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurden als Kassenwart Tim Hedderich mit Stellvertreter Timo Stuckenbrock sowie Ralf Uhlenbrock als stellvertretender Schriftführer. Als Vergnügungsausschuss fungieren Nico Hillmann und Torsten Pieper, und als Oberhofattaché Friedrich Stuckenbrock. Auch die Satzungsänderung war schnell abgehandelt. Große Freude löste die Überreichung von T-Shirts als Spende durch Werner Otto, Hameln, aus. Die Vorderseite trägt bezeichnenderweise den Spruch „Wir wollen doch nur baggern“, auf der Rückseite steht „Wir reißen alles zu Boden“. Da können jetzt die immer frisch gebügelten „Sonntagshemden“ des Clubs doch geschont werden, wenn es um die „vielfältigen Einsätze anderer Art“ geht. Das Aktionsprogramm 2018 weist neben Skat und Knobeln am 17. März, Erntefest, Brauereibesichtigung und Bosselwettkampf vor allem die gebührende Feier des 95-jährigen Bestehens aus. Dieser halbrunde Geburtstag vor der „Jahrhundertfeier“ soll als Scheunenfest aufgezogen werden. Vom 1. bis 3. Juni wird auf dem Hof Pieper in Bruch die geräumige Maschinenhalle zum Festsaal umfunktioniert, um einen würdigen Rahmen für die anstehenden Ehrungen und das gesellschaftliche Fest zu bieten.wj



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