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Motörhead rocken vor 3500 Fans die AWD-Hall

35 Jahre Rock’n‘Roll und kein bisschen leiser

Sie sind hard & heavy und sorgen bei ihren Live-Konzerten für Rekordumsätze an den Biertheken. Kaum eine Band ist zu solch einem Symbol für kompromisslosen, hammerharten Speed-Metal geworden, wie Motörhead, die mit ihrem „Fucking Rock’n‘Roll“ 3500 Fans mal wieder an den Rand des Wahnsinns trieben. Doch bevor sich „Lemmy“, ohne sichtbare Mimik, durch seine Setlist brummelte, sorgten Grand Magus aus Schweden und Germanys weibliches Aushängeschild in Sachen Rock, Doro Pesch, für ein schweißtreibendes „Warm-Up“.

„Lemmy“ von Motörhead – ein Symbol für hammerharten Rock’n‘Roll. Foto: A.C. Hilger

Gegen 21 Uhr startete dann die wohl noch immer lauteste Band der Welt mit „We Are Motörhead“ und versorgte die Konzertbesucher in gewohnter Manier mit einer ordentlichen, aber extrem lauten Dröhnung Hardrock. Die Band präsentierte einen guten Mix der Hits aus 35 Jahren Bandgeschichte und Songs aus dem aktuellen Album „The World Is Yours“. Höhepunkte setzten die eingebauten Soli von Gitarrist Philip Campbell, der ebenso gefeiert wurde wie Mikkey Dee am Schlagzeug. Nach 16 Songs läutete Frontmann „Lemmy“ Kilmister, der Heiligabend seinen 65. Geburtstag feiert, mit „Ace Of Spades“ das Ende ein. Bevor die Ohrenstöpsel wieder die ohnehin schon arg strapazierten Lauscher verlassen konnten, gab es als Zugabe die Klassiker „Born To Raise Hell“ und „Overkill“.

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