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Pausengong und Holzhütte für Nienstädt, Tische und Stühle für Seggebrucher Gebäude

314 000 Euro für die Grundschule

Nienstädt (lmh). Den Samtgemeinde-Haushalt 2011 hat Ditmar Köritz, Vertreter der Samtgemeindeverwaltung, in der vergangenen Woche im Schulausschuss vorgestellt. 314 000 Euro sind demnach zur Finanzierung der Schulträgeraufgaben vorgesehen.

Dass die Zahl bedeutend höher ist als im vergangenen Jahr, sei dabei hauptsächlich dem neu eingeführten System der Doppik geschuldet, wodurch auch die Abnutzung der Gebäude ausgezeichnet werden müsse, erklärte Köritz.

Den größten Posten bei den Investitionen nimmt mit veranschlagten 15 000 Euro eine neue Pausengong-Lautsprecheranlage in der Nienstädter Grundschule ein. „Das Ding ist komplett abgängig“, bestätigte Ausschussvorsitzender Eberhard Koch. Bei einer notdürftigen Reparatur seien kaum noch Ersatzteile für die veraltete Technik aufzutreiben gewesen. Auf Wunsch der Schule soll die neue Anlage möglichst mit einer Video-Funktion kombiniert werden.

Außerdem ist auf dem Schulgelände eine Holzhütte für Spielzeug und die Außengeräte des Hausmeisters für 5000 Euro eingeplant. Für weitere 5000 Euro soll nun auch die letzte vierte Klasse ein Whiteboard – eine elektronische Schultafel – bekommen. In Seggebruch ist eine neue Möblierung der Klassenräume geplant. „Da ist seit zehn Jahren etwa nichts mehr gemacht“, erklärte Koch.

Die Investition von insgesamt 29 000 Euro müsse jedoch über drei Jahre gestreckt werden, sodass pro Jahr zwei Klassenräume neue Tische und Stühle bekommen können. Außerdem bekommt das Seggebrucher Lehrerzimmer noch einen abschließbaren Schrank.

Nicht im Etat berücksichtigt sind die Mittel für die Renovierung des Lehrerzimmers in Nienstädt. Aufgrund von Geruchsbildung und befürchteter weitergehender Baumaßnahmen war diese vorerst zurückgestellt worden. Die Mittel werden nun aus dem vergangenen Haushalt übertragen.

Wie sich schon in der Sitzung des Schulausschusses abzeichnete, ist der Posten des baulichen Unterhalts mit 10 000 Euro zu niedrig veranschlagt. Die nötige Erneuerung einer Außentreppe am Nienstädter Schulgebäude wird vermutlich allein 5000 Euro in Anspruch nehmen. Auch die mögliche Einstellung eines Sozialpädagogen im Grundschulbereich ist im derzeitigen Haushalt noch nicht berücksichtigt. „Da wird mit Sicherheit ein Nachtragshaushalt kommen“, vermutete Köritz.

Auch in einem weiteren Punkt ist der stellvertretende Verwaltungsleiter sich sicher: „Die Samtgemeinde-Umlage muss auf jeden Fall deutlich erhöht werden, da kommen wir nicht drum herum.“




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