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Arbeiten sollen Ende Februar 2009 abgeschlossen sein

300 Löcher für Lärmschutz

Bernsen (la). Die letzten Arbeiten für den sechsspurigen Ausbau der A 2 in Richtung Dortmund haben begonnen. Mit riesigen Maschinen werden derzeit im Bereich Bernser Landwehr rund 300 Löcher mit einer Tiefe von 4,25 Metern für die Gerüste der Lärmschutzwände gebohrt.

Die Bohrpfähle werden dann mit Beton verfüllt und Köcheröffnungen eingebracht. In Betonsockelelementen werden die 80 Zentimeter starken Stahlstützen befestigt, die eine Höhe zwischen 0,80 und 1,50 Metern Höhe haben. An dem Gerüst werden schließlich die Lärmschutzelemente aus Lärchenholz befestigt.Etwa 3,50 Meter hoch und 1,5 Kilometer lang wird die Lärmschutzwand, die auf beiden Seiten mit Gabionenwänden abschließt. Die Gabionenwände, kleine "Kunstwerke", für die ein Sandkern in Gittern mit kleinen Steinen verkleidet wurde, sind jeweils 60 Meter lang und fünf Meter hoch. Sie dienen nicht nur als Anschlüsse für die Lärmschutzwände, sondern auch als Übergang in die Taleinschnitte. Passstücke, aus dem Material der Gabionenwände, verbinden die Lärmschutzwand mit den Gabionenwänden. Zur Fahrbahn wird schließlich noch eine Betongleitwand aufgestellt. Die Fertigstellung der Lärmschutzwände ist für Ende Februar 2009 geplant. "Wir sind aber wie immer bemüht, früher fertig zu werden", sagte Uwe Köcher von der örtlichen Bauüberwachung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau. Bis dahin bleiben in dem Bereich die rechte Fahrspur und der Standstreifen gesperrt. In Fahrtrichtung Dortmund stehen dadurch den Verkehrsteilnehmern nur der mittlere und linke Fahrstreifen zur Verfügung. Große Behinderungen gibt es durch die Baustelle aber nicht mehr. In Richtung Hannover fließt der Verkehr, nachdem die Verschwenkung und die Stahlschutzwand abgebaut sind, ungehindert auf drei Fahrspuren. Die Auetaler spüren die Erleichterung bereits. Seit der Freigabe der drei Fahrspuren in Richtung Hannover und der zwei Fahrspuren in Richtung Dortmund hat es zwischen Rehren und Bad Eilsen keinen Stau mehr gegeben und dadurch auch keinen Umleitungsverkehr durch das Auetal. Die Einwohner in Bernsen und Bernser Landwehr hoffen nun, dass die von ihnen seit langem geforderten Schutzwände wirklich eine spürbare Verbesserung gegen den Lärm von der Autobahn bringen.




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