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Aber: 90 Fische können nur tot geborgen werden / Koi-Liebhaber wollen Wasserfläche vertiefen

24 Koi überleben unterm Eis des Teiches

Böbber (jhr). Die schlimmsten Befürchtungen von Werner Linke und Marianne Masson haben sich nicht bestätigt: 24 Koi haben die Eis-Katastrophe im rund 100 Quadratmeter großen Gartenteich Linkes überlebt. In die Freude über die überlebenden Tiere mischt sich bei den beiden Böbberaner Koi-Liebhabern aber auch immer wieder die Trauer über den Verlust liebgewonnener Tiere – 90 Fische konnte Linke nach der langen Frostperiode mit tiefen Minustemperaturen nur noch tot aus dem Teich bergen, darunter die stattlichsten Exemplare seiner Zucht, mehrere zehntausend Euro wert.

In der Quarantänestation im Keller beobachten Werner Linke und M

„Erst seit einer Woche ist der Teich wieder eisfrei“, erklärt Linke. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin hat er jetzt die überlebenden Tiere aus dem Teich geholt, sie in die große Quarantänestation im Keller gebracht. Das Wasser des großen Teiches haben sie abgelassen, dort sollen in den nächsten Wochen die Arbeiten an einem ehrgeizigen Projekt beginnen: Der Teich soll vertieft werden. „Bislang haben wir an der tiefsten Stelle 1,50 Meter, wir gehen jetzt auf 2,50 Meter“, erläutert Linke. Auch die ohnehin schon moderne Filter- und Belüftungsanlage will er noch vergrößern lassen. „So etwas darf nicht wieder passieren“, betont er. Gefreut haben sich Linke und Masson über die Anteilnahme, die den Koi-Freunden nach der NDZ-Berichterstattung zuteil wurde. „Wir hatten fast hundert Anrufe. Viele haben ebenfalls Tiere durch den extrem kalten Winter verloren“, sagt Linke.

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