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Förderung aus Konjunkturpaket? Ausschüsse setzen Priorität

2,37 Millionen Euro kostet die Sanierung der ALS-Halle

Bad Münder (jhr). Das Konjunkturpaket II erweist sich für Bad Münder immer mehr als Glücksfall. Zunächst sorgte die Mitteilung für Beifall, dass der größte Teil der dem Kreis pauschal zur Verfügung stehenden Fördermittel in den Bau der neuen KGS fließen wird. Jetzt setzten Kreisschul- und Kreisbauausschuss auch die Sanierung der Sporthalle der Abraham-Lincoln-Schule auf Platz eins der Prioritätenliste.

Bei der Sanierung soll die ALS-Sporthalle auch ein neues Dach be

Auf rund 2,37 Millionen Euro werden die Sanierungskosten der Sporthalle beziffert, angemeldet werden sollen die Maßnahmen zur Förderung aus dem Topf „Kommunale Sportstätten“. Die Kreisverwaltung hatte das mündersche Projekt oben auf die Prioritätenliste gesetzt, die dem Land bis morgen übermittelt werden soll. Auf Platz zwei findet sich die Sanierung der Kreissporthalle in Hessisch Oldendorf mit einem Volumen von 900 000 Euro.

Da nicht vorhergesagt werden kann, ob mehr als ein Projekt vom Land gefördert wird, entbrannte in der Diskussion kurzfristig die Frage nach der „Gerechtigkeit“ einer erneuten „Bevorzugung“ des Standortes Bad Münder – insbesondere ein Vertreter aus Hessisch Oldendorf wies darauf hin, dass schon die pauschalisierten Mittel in den Bau der KGS fließen, während das Schulzentrum in Hessisch Oldendorf mithilfe privater Gelder entwickelt werden soll. Schließlich notierten die Ausschussvorsitzenden Helmut Zeddies und Karl-Heinz Brandt aber das einstimmige Votum ihrer Ausschussmitglieder für die Priorität eins für Bad Münder.

Ursprünglich hatte der Landkreis neben der Sporthalle in Hessisch Oldendorf allerdings die Halle der Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule am Laurentiusweg zur Sanierung im Sportstättensanierungsprogramm des Landes angemeldet. Da aber eine Sanierung der Halle nach der Entscheidung für den KGS-Standort an der Bahnhofstraße für den Kreis „derzeit nicht in Betracht“ kommt, schwenkte der Kreis in seiner Empfehlung für die Förderung aus dem Konjunkturprogramm auf die ALS-Halle um. Das mündersche Architekturbüro Riemer und Niemeier wurde beauftragt, eine Kostenschätzung für die Sanierung zu erarbeiten. Kreis-Baudirektor Reinhard Müller stellt die Liste der an dem 1975 errichteten Bau durchzuführenden Arbeiten vor – sie reichen von verschiedenen Arbeiten zur Wärmedämmung über die Erneuerung von Heizungs- und Lüftungsanlagen bis zur Dachsanierung. Da neue Dachbahnen verlegt werden müssen, biete sich die Chance zur Integration einer großflächigen Solaranlage in der Dachhaut – das Dach hat eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern. Details der Planung sollen dem Bauausschuss bei Auswahl des Projektes zur Förderung vorgelegt werden. Gefördert werden 80 Prozent der Kosten, 20 Prozent müsste der Landkreis tragen. „Wir haben dem Land signalisiert, dass wir den Weg über einen schnellen Nachtragshaushalt gehen würden“, so Müller – dadurch erhoffe sich der Kreis bessere Chancen bei der Berücksichtigung des Projektes.



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