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Geräte und Ausstattung gestern in der KGS vorgestellt

20 000-Euro-Spende macht Glasfusing zum Schulthema

Bad Münder (jhr). Feierliche Vorstellung einer ganz besonderen Werkraumausstattung: Mit Unterstützung der Stiftung der Norddeutschen Volks- und Raiffeisenbanken wurde jetzt die Glasfusing-Ausstattung der Kooperativen Gesamtschule komplettiert. Rund 20 000 Euro kostet die Ausstattung, von der neben der KGS auch das Forum Glas profitieren soll.

Frieder Korff (l.) stellt Stefan Markwirth, Hermann Wessling, Edgar Schulz und Guido Koop die Gasfusing-Ausstattung vor.  Foto:

Schule und Verein hatten eine Vereinbarung getroffen, in der die langfristige Kooperation im Bereich des Glasfusings besiegelt worden war. Beim Glasfusing handelt es sich um eine Technik der Glasverschmelzung im Ofen – gleich zwei dieser teuren Spezialgeräte wurden angeschafft, außerdem noch separate Aufbewahrungswagen für die Schule und den Verein und die notwendigen Arbeitsmaterialien sowie Geräte. Frieder Korff, Experte im Glasfusing – er wird in Bad Münder Kurse leiten und auch Lehrer fortbilden – stellte gestern Volksbank-Chef Stefan Markwirth und KGS-Direktor Edgar Schulz sowie Fachbereichsleiter Guido Koop und Forum Glas-Vorsitzendem Hermann Wessling zentrale Elemente der Technik vor. Schulz betonte, wie stolz die Schule auf die Ausstattung sei, die zum einen die Geschichte der Stadt mit ihrer Glastradition berühre, auf der anderen Seite auch die Entdeckung und Beschäftigung mit der Technologie möglich mache – gerade vor dem Hintergrund des Schwerpunktes Technik der Schule von Bedeutung. „Ein Highlight für diese noch junge Schule“, freute sich Schulz.

Markwirth freute sich ebenfalls – dass die Stiftung ein Projekt in Bad Münder unterstützt. „Unser Interesse ist natürlich, dass hier vor Ort etwas passiert. Die Tradition der Glasbearbeitung gehört zu Bad Münder, da ist es besonders schön, wenn wir junge Menschen in diesem Bereich fördern können“, erklärte er. Wessling sieht das Projekt als Alleinstellungsmerkmal: Er hatte jüngst bei einer Fachtagung der Deutschen Glastechnischen Gesellschaft erfahren, dass das Projekt, Glasfusig in der Schule anzubieten, bislang als einmalig anzusehen ist.



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