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Musikalisches Blumenwallfest mit großer Gästeschar/ Zwölf Chöre treten auf

175 Jahre heimischer Chorgesang wird im Rosengarten kräftig gefeiert

Rinteln (ur). Bei lachender Sonne undüberwiegend blauem Himmel fand das traditionelle Sonntagskonzert des "Singenden, klingenden Rosengartens" endlich den verdienten Zuspruch. Hatten sich schon zum ökumenischen Eröffnungsgottesdienst zahlreiche Besucher eingefunden, so lockten die mal getragenen, mal munteren Weisen der insgesamt zwölf Chöre (neben dem Männer- und Frauenchor der Vereinigten Chöre Rinteln) aus nah und fern gegen Mittag und danach viele hundert Menschen in die historische Parkanlage.

Vor allem der durchdringende Klang des Bläserquintetts aus Bad Freienwalde bewog so manchen Touristen in der Altstadt, seinen Bummel auch im Blumenwall fortzusetzen - und wer dort dann noch feststellte, welch umfangreiches Kuchenbuffet und was für leckere Happen dort neben einem reichhaltigen Getränkesortiment zu kleinen Preisen zur Verfügung standen, der nahm auch gern bei den rustikalen Sitzgarnituren Platz, um mit den Einheimischen dieses traditionelle Fest zu begehen, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums "175 Jahre Chorgesang" stand. Nach der Begrüßung durch den VCR-Vorsitzenden Burkhard Theil ließen es sich die Rintelner VCR-Sänger unter Victor Pidpaly und der Madrigalchor unter dem Dirigat von Karl Appel nicht nehmen, den musikalischen Reigen zu eröffnen. Auch der Handwerkerchor aus dem brandenburgischen Bad Freienwalde war mit seinem Dirigenten Endrik Salewski erschienen, um die befreundeten Rintelner zu unterstützen und selbstverständlich stellten auch "Heimattreu" Steinbergen unter Chorleiter Hubertus Böer sowie die Männerchöre aus Krankenhagen und Exten unter Chorleiterin Rita Lüse ihre guten Beziehungen zu den Weserstädtern singend unter Beweis. "Immergrün" Silixen (Chorleiter Friedrich Brehmeier) und "Concordia" Engern unter Friedrich Habenicht vereinigten sich zu einem höchst schwungvollen Vortrag des Liedes "Doswidanja heißt auf Wiedersehen", während der MGV Hohenrode mit den Sängern des MGV Strücken unter der Stabführung von Anna Klassen ihr Publikum mit einem hingebungsvollen "Sierra Madre del Sur" anschmachteten. Eine ordentliche Reise hinter sich hatten die Mannen des MGV Frohsinn aus Steinfeld am Dümmersee, die unter Thomas Aldenhoff ihre musikalische Visitenkarte unter anderem mit "Lieder so schön wie der Norden" abgaben. "Die kleine Kneipe" besang höchst glaubwürdig der MGV Uchtdorf unter H.D. Sinnhuber und als der Frauenchor Bückeburg mit Wolfgang Wicklein ein Medley aus "My Fair Lady" intonierte, summten die ersten mit im Publikum. Zum Abschluss ließen sich die Zuhörer zunehmend mit in den Kreis der Sänger aufnehmen und schmetterten bei Volksweisen, Shantys und Schlagern fröhlich mit. Vielleicht, so hoffen die Vereine natürlich, lassen sich dadurch auch einige animieren, das Hobby Gesang in der Gemeinschaft auch für sich zu entdecken. Die Organisation lief wie geschmiert - und man darf hoffen, dass aus dem Erlös der von den Mitgliedern selbst vorbereiteten Ständen auch ein paar Euro übrig bleiben, um Notenblätter, Instrumente oder Ähnliches zu erwerben. Auch Musik ist schließlich nicht umsonst zu haben...




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