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153 000 Euro für den Brandschutz

Bakede. 153 000 Euro, das ist die Summe, die die Verwaltung für die notwendigen Brandschutzmaßnahmen in der Grundschule Bakede einkalkuliert hat. Welche Arbeiten die Stadt, die sich mit den Brandschutzbeauftragten des Landkreises Hameln-Pyrmont abgestimmt hat, konkret durchführen muss, hat Fachdienstleiter Dirk Hitzemann den Ortsratsmitgliedern jetzt vorgestellt.

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Dazu hatte Hitzemann mehrere Zeichnungen des Schulgebäudes im Gepäck, anhand derer er die geplanten Maßnahmen erläuterte. Betroffen sind sowohl das neue als auch das alte Schulgebäude. Beide entsprechen nicht mehr den neuen Brandschutzrichtlinien. Es geht um die Fenster im Keller und in den Klassenzimmern, Metalltüren, Panikschlösser und Fluchtwege. Im Flur der neuen Schule sollen in Zukunft Metallschränke stehen. Im ehemaligen Schulhaus sind die Heimatstube, ein Computerraum und die Bücherei untergebracht. Sie sollen in Zukunft durch den Einbau neuer Türen miteinander verbunden werden. Der Dorfgemeinschaftsraum soll einen Fluchtweg nach draußen bekommen, weil das Treppenhaus bei einem Brand zu einer Falle werden könnte. Der Einbau eines Aussteigefensters und ein Fluchturm sind als Lösung im Gespräch.

Einschließlich aller Arbeiten, ob nun Maurer- oder Malerleistungen, sieht die Rechnung am Ende des sechsseitigen Maßnahmenkatalogs die Summe von 153 000 Euro vor. Die Wohnung im Dachgeschoss des alten Schulgebäudes ist allerdings ohne Brandschutzmaßnahmen nicht mehr zu vermieten. Die Umsetzung des erarbeiteten Brandschutzkonzeptes werde sich hinziehen, so Hitzemann. Aber in den kommenden Sommerferien soll mit den ersten Arbeiten begonnen werden. Ortsbürgermeister Rolf Wittich sprach von einem guten Konzept und guter Vorarbeit seitens der Stadt. Er war auch zufrieden, weil die Finanzierung durch die Stadt Bad Münder gesichert ist.

Neben den Arbeiten im Rahmen des Brandschutzes ist eine weitere Baumaßnahme in der Grundschule geplant. Im Zuge der Inklusion soll eine Rampe für Rollstuhlfahrer am Zugang zur Turnhalle errichtet werden. Bereits in den Osterferien könnte es damit losgehen, berichtete Hitzmann.lü



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