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140 Zeichen, die die Welt bewegen

Als Anfang Februar die ägyptische Metropole Kairo von den Massenprotesten gegen das Regime des Präsidenten Husni Mubarak erschüttert wurde, stammten viele Nachrichten aus einem neuen Informationsmedium, das bis dahin nur wenige kannten: Twitter. Schneller als die klassischen Medien wie Fernsehen, Radio oder Zeitung gelangten kurze Augenzeugenberichte an die Öffentlichkeit. „Auf dem Al-Tahrir-Platz sind Schüsse gefallen“, meldet ein Twitter-User am 2. Februar um 20.25 Uhr Ortszeit. Auch einige Nachrichtendienste verfolgen solche Meldungen aufmerksam, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Täglich verschicken Demonstranten Hunderte Kurznachrichten und Fotos aus Kairo, Suez und Alexandria. Für ein paar Tage dreht das Regime Mubarak dem Internet daher den Saft ab und blockiert den Zugang zum Kurzmitteilungsdienst Twitter. Offenbar will man nicht, dass Bilder und Meldungen die Weltöffentlichkeit erreichen. Die Schnelligkeit, mit der sich Nachrichten durch soziale Netzwerke verbreiten, haben nicht nur Aktivisten und Blogger erkannt.

Das Twitter-Logo

Autor:

Tomas Krause„Was machst Du gerade?“ Wer seiner Umwelt das mitteilen will, twit


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