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Michael Rieke als Chef der Schiedsrichter wiedergewählt

136 Schiris aktiv im Fußballkreis

HAMELN. Michael Rieke bleibt Chef der Schiedsrichter im Fußballkreis Hameln-Pyrmont.

In der Mitgliederversammlung wurde der Aerzener mit überwältigender Mehrheit als Vorsitzender des Kreisschiedsrichter-Ausschusses (KSA) bestätigt. Seit neun Jahren schon hat Rieke dieses Ehrenamt inne, und seit seiner ersten Wahl standen ihm Taner Yalcin als Beauftragter für die Jung-Schiedsrichter und Fabian König als stellvertretender Lehrwart zur Seite.

Beide aber stellten sich nicht wieder zur Wahl. Für sie wählte die Versammlung Frank und Niklas Kevin Schütte (beide vom MTV Lauenstein) einstimmig in den Ausschuss. Wiedergewählt wurden Dieter Schröder (stellv. Vorsitzender, Ansetzer Senioren), Gerd Nähring (Ansetzer Junioren), Susanne Dombek-Schröder (Lehrwartin, Ansetzerin Frauen) und Norbert Handelsmann (Kassenwart).

Für seine vergangene dreijährige Amtszeit zog Michael Rieke eine durchweg positive Bilanz. Basis dafür sei die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Ausschuss und mit dem Kreisvorstand gewesen. Auch wenn es immer schwieriger werde, neue Schiedsrichter zu gewinnen, sei die Entwicklung im Kreis Hameln doch erfreulich. So seien derzeit 164 Schiedsrichter gemeldet, und von ihnen würden 136 noch regelmäßig Spiele leiten und damit sechs mehr als vor einem Jahr. „Besonders stolz macht uns natürlich“, so Rieke, „dass unser Kreis auch in den oberen Ligen vertreten ist.“ So leite Johann Pfeifer (HSC BW Tündern) Spiele der 2. Bundesliga, assistiere in der 1. Bundesliga und fungiere als Videoassistent in Köln, so werde Daniel Harting (Eintracht Afferde) auch in der Landesliga eingesetzt, und so hätten Niklas Kevin Schütte (MTV Lauenstein) und Timo Zylla (SSG Halvestorf) erfolgreiche erste Spielzeiten auf Bezirksebene absolviert. Allerdings: Um auch in Zukunft bei allen Spielen auf Kreisebene Referees einsetzen zu können, müssten noch mehr Schiedsrichter gewonnen werden. „Dass wir bisher überall Schiedsrichter stellen konnten, verdanken wir unseren Altschiedsrichtern“, machte der KSA-Vorsitzende deutlich. „Auch im Rentenalter pfeifen sie noch immer regelmäßig Spiele, ohne sie hätten wir massive Probleme.“

Als Schiedsrichter des Jahres und für langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden, v. li.: Wilfried Schröder, Justus Thilo Winzker, Rüdiger Gereke, Michael Rieke, Dennis und Marvin Mühlenweg, Alexander Gola, Dennis Harting, Mathias Häfemeier und Taner Yalcin. Foto: HEK

Doch Rieke ließ sich nicht von seinem positiven Bericht blenden. Er übte zugleich Kritik an der Entwicklung der Schiedsrichterei. Nicht nur ständige Pöbeleien von Zuschauern hielten viele ab, sich für die Leitung von Spielen zur Verfügung zu stellen.

Wie Kreisvorsitzender Andreas Wittrock und wie der Vorsitzende des Bezirksschiedsrichter-Ausschusses, Thomas Rüdiger, kritisierte der KSA-Chef Entwicklungen wie die Einführung und Handhabung des Videobeweises. Wittrock gipfelte seine Kritik zudem in der Prognose, dass irgendwann die durch den Videobeweis erforderlichen Spielunterbrechungen genutzt würden, um zusätzliche Werbegelder in die Kassen der Verbände zu spülen und so der Fußball weiter kaputtgemacht werden könne.

Gleich elf Schiedsrichter wurden in der Versammlung geehrt. Dabei zeichnete Gerd Nähring den Halvestorfer Justus Thilo Winzker als Jungschiedsrichter und Susanne Dombek-Schröder Tamer Yalcin (Eintracht Afferde) als Schiedsrichter des Jahres aus. Besondere Auszeichnungen hielt Andreas Wittrock bereit. Der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes überreichte ein Geschenk an Wilfried Schröder (Preussen Hameln), der seit 50 Jahren der Schiedsrichtervereinigung angehört und ehrte Rüdiger Gereke (Afferde) und Michael Rieke für 30-jährige Mitgliedschaft. Ehrennadeln und Urkunden gab es zudem für Dennis und Marvin Mühlenweg von der TSG Emmerthal (10 Jahre), Alexander Gola und Dennis Harting von Eintracht Afferde (15), Mathias Häfemeier vom SV Osterwald (20) und Taner Yalcin (25).




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