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DRK-Ortsverein Oldendorf-Ahrenfeld feiert in der St. Nicolai-Kirche

110 Jahre Dienst am Menschen

Oldendorf. Der DRK-Ortsverein Oldendorf-Ahrenfeld feierte sein 110-jähriges Bestehen an der Stelle, wo vor 110 Jahren alles begann – in der Oldendorfer St.-Nicolai-Kirche, die aus diesem Anlass festlich geschmückt war. Brigitte Grimpe verlas zu Beginn die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes und im Anschluss daran begrüßte die erste Vorsitzende Cornelia Hessing, die dieses Amt jetzt schon 35 Jahre ausübt, die zahlreichen Gäste.

Zur Freude der Mitglieder und Gäste begleitete der gemischte Chor Coppenbrügge/Oldendorf unter der Leitung von Chorleiter Wolfgang Garbe das Programm des Festaktes musikalisch. Vor der Andacht von Pastor Tetje Limmer sorgte Hessing für einen geschichtlichen Rückblick auf das bewegte Leben des Vereins.

Inklusive Cornelia Hessing hatte der Ortsverein in den vergangenen 110 Jahren zehn Vorsitzende. Die ersten 19 Jahre hatte der damalige Pastor Levin zusammen mit seiner Frau den Vorsitz inne. Danach standen Frau Wöhler, Frau Meier, Frau Uhde, Frau Wallis, Elisabeth Berger, Alma Heuer, Gustav Kienitz und Elke Wöhler dem Verein vor, ehe 1985 Cornelia Hessing gewählt wurde.

Unter ihrer Leitung ist der Ortsverein stetig gewachsen und aktiv geblieben. Ein Sommerfest im Jahr 1985 mit einem riesigen Basar erbrachte etwa so viel Geld, dass davon zwei Krankenbetten und zwei Rollstühle für die Sozialstation angeschafft werden konnten. Im Kosovokonflikt wurden Rucksäcke als Weihnachtsgeschenke befüllt und an kriegsgebeutelte Kinder geschickt. Auch eine Teddybärkampagne wurde zugunsten von Landminenopfern durchgeführt. Gespendet wurde auch für Kinder in Not in Bulgarien sowie für den Verein Freunde für Kinder von Brjansk, um nur einige zu nennen. Das alles verdankt der Verein unter anderem natürlich auch den Frauen, die Jahr für Jahr immer wieder die Haussammlungen durchführen.

Der gemischte Chor Coppenbrügge und Oldendorf unterhielt die Gäste.

Zur Pflege der Dorfgemeinschaft hat sich der Ortsverein immer wieder an diversen Aktionen beteiligt. Sei es bei den Kubb-Turnieren der Männerspochtler, beim Boßeln, bei Umzügen, bei Dorffesten mit Jubiläen anderer Vereine, die Pflanzaktionen des Vereins für Grenzbeziehung und auch für die älteren Mitmenschen ist der Verein gern da und organisiert Grill- und Kaffeenachmittage, kleine Wanderungen und Tagesfahrten. Dazu kommen unzählige Kranken- und Geburtstagsbesuche, worum sich der Vorstand in den vergangenen Jahren auch gekümmert hat. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass auch Vertreter der Gemeinde, wie Gemeindebürgermeister Clemens Pommerening, Ortsbürgermeister Eckard Füllberg, Erika Rasch vom Grenzbeziehungsverein sowie auch die benachbarten DRK- Ortsvereine dem Verein beim Jubiläum ihre Aufwartung machten.

Klaus-Dieter Jösten vom Kreisverband überbrachte Grüße und übernahm im Anschluss gerne die Aufgabe, die Jubilare zu ehren. Insgesamt hatte Jösten Mitglieder mit 400 Jahren Mitgliedschaft zu ehren. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Gertrud Krusche, für 40 Jahre Christa Bresien und Angela Fenzl, für 30 Jahre Elke Günther und Ursula Wöhler, für 25 Jahre Ursula Simon und Anita Zirkenbach, für 20 Jahre Ilse Brostedt, Marlies Hardtke, Anneliese John, Horst Schweimler, Willi Wagenknecht, Andreas Wahner und Herbert Palte sowie für zehn Jahre Eckhard Füllberg, Christian Hessing und Marion Fuhrmann geehrt.

Mit einem gemeinsamen Singen des Rotkreuzliedes endete die Jubiläumsfeier dann in der Kirche, ehe im Anschluss daran sich alle Mitglieder und Gäste noch zu einem gemütlichen Beisammensein bei Bratwurst, Kaffee und Kuchen trafen und den Tag gemütlich ausklingen ließen.gök




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