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Ein Blick nach China zeigt: Da ist oft echt dicke Luft

100 Tage Smog

Chinas Millionenstädte bezahlen für ihren wirtschaftlichen Aufschwung einen hohen Preis: Mindestens 100 Tage im Jahr herrscht Smogalarm! Sogar offizielle Studien besagen, Peking sei für Menschen unbewohnbar und in Shanghai wurde eine Notverordnung erlassen. Nur wenige wissen, dass es jetzt auch in China technische Innovationen gibt, die die Menschen wieder „Aufatmen“ lassen.

Peking, die Hauptstadt, sei wegen der Luftverschmutzung „für Menschen kaum bewohnbar“, heißt es in einem Blaubuch der Shanghaier Akademie für Sozialwissenschaftler und des Pekinger Sozialwissenschaftlichen Akademischen Verlags. Diese Aussage trafen also von der Regierung bestellte Wissenschaftler, nicht etwa Greenpeace. Dass die Bewohner chinesischer Metropolen unter Smog leiden, ist altbekannt. Nur so unverblümt wurde das Thema noch nie öffentlich. Staatsmedien wie die Volkszeitung sind bemüht, die Aufregung zu beschwichtigen. Dort argumentiert man, dass man „besonders hohe Standards angelegt“ hätte, sonst wäre die Studie niemals zu einem solch vernichtenden Ergebnis gekommen...

Was die Europäer daraus lernen können? Dass man Umweltschäden schlicht nicht wegdiskutieren kann. Und sei es auch noch so schwierig, so kann doch jeder seinen kleinen Teil zum Umweltschutz beitragen. Zum Beispiel kurze Strecken zu Fuß zu gehen, anstatt sie mit dem Auto zu fahren. Das wäre schon mal ein Anfang.




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