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Jubiläumsfeier am 13. September im Brückentorsaal / Heute 900 Vereinsmitglieder

100 Jahre Fischerei-Verein - und der Umweltminister kommt zum Feiern

Rinteln (clb). Über 40 Jahre lang ist das Angeln die große Leidenschaft von Karl Tiedermann. Sein Urgroßvater hat bereits geangelt, ebenso sein Großvater und sein Vater. "Ich bin da als Kind so reingerutscht und bis heute dabei geblieben", erinnert sich der Portaner, der seit 25 Jahren Vorstandsmitglied im Fischerei-Verein der Grafschaft Schaumburg ist und seit 2005 Vorsitzender. Ganz klar, dass es für ihn etwas Besonderes ist, das 100-jährige Vereinsbestehen mitzuerleben.

Am 13. September soll im Rintelner Brückentorsaal groß gefeiert werden. Um 18 Uhr beginnt der offizielle Teil, zu dem lauter namhafte Leute eingeladen sind: Umweltminister Hans-Heinrich Sander hat sein Kommen ebenso zugesagt wie Rintelns stellvertretender Bürgermeister Karl Lange sowie der Pressereferent des Landesfischereiverbandes. Zugleich soll der diesjährige Angelkönig feierlich geehrt werden, der am kommenden Sonntag, 31. August, ermittelt wird. Etwas enttäuscht ist der Vorsitzende lediglich über die Resonanz vonseiten der insgesamt 900 Vereinsmitglieder: "Wir haben alle eingeladen, aber nur 140 haben zusagt - eigentlich schade", bedauert Karl Tiedermann. Ein Schwerpunkt des Fischerei-Vereins ist die Jugendarbeit. Jährlich finden rund 12 bis 14 Veranstaltungen statt, die sich ausschließlich an junge Leute richten - zum Beispiel Zeltlager oder Treffen mit den Jugendgruppen benachbarter Vereine. In den Wintermonaten stehen regelmäßige Zusammenkünfte im Vereinsheim auf der Tagesordnung, wo die Jugendlichen unter Aufsicht ihrer beiden Leiter für Prüfungen lernen und die übrigen Mitglieder ihr theoretisches Wissen auffrischen können. In Deckbergen haben die jugendlichen Vereinsmitglieder - aktuell sind esübrigens 35 - einen Teich, an dem nur sie die Berechtigung zum Angeln haben, der im Gegenzug aber auch von ihnen in Schuss gehalten werden muss, schildert Tiedermann weiter. Das wiederum funktioniere aber sehr gut - in Eigenleistung würden die jungen Leute dafür sorgen, dass das Gelände stets sauber gehalten und Unrat sofort beseitigt werde. Obwohl im Bereich Jugendarbeit schon viel gemacht werde, könnte man noch mehr Mitglieder gewinnen, so der Vorsitzende. Was wiederum jedoch sehr schwer sei, da viele statt dem Angeln eher Sportarten wie Fußball oder Volleyball bevorzugen...




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