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100 Experten würdigen Adriaen de Vries

Bückeburg/Stadthagen. Mehr als 100 Kunsthistoriker und Restauratoren internationaler Museen treffen sich ab heute zu einem Symposiumüber den Renaissance-Bildhauer Adriaen de Vries (1556-1626) in Bückeburg und Stadthagen. De Vries entwarf unter anderem das Taufbecken in der Stadtkirche, die F iguren auf der Schlossbrücke oder das fürstliche Museum in Stadthagen. Aus Platzgründen ist die dreitägige Tagung nur Experten vorbehalten. Am kommenden Freitag gibt es um 16 Uhr eine öffentliche Führung und einen Vortrag im Mausoleum in Stadthagen, wo die wesentlichen Ergebniss des Symposiums vorgestellt werden.

Die Veranstalter wollen auf die selbst im europäischen Vergleich herausragenden Kunstschätze in der Region aufmerksam machen. "De Vries war in seiner Generation mit Abstand der bedeutendste, auch innovativste Bildhauer Deutschlands", erklärte Dorothea Diemer, Kunsthistorikerin an der Universität Augsburg. Der Niederländer wurde in Italien bei Giovanni da Bologna ausgebildet und war in Augsburg und Prag als Hofbildhauer Rudolfs II. und danach für Christian IV. von Dänemark tätig. Veranstalter ist die Schaumburger Landschaft mit Sitz in Bückeburg, die das Symposium gemeinsam mit dem Förderverein Renaissance Stadthagen organisiert. Beide erhoffen sich auch Impulse für den Kulturtourismus in der Region. Die beiden Vereine bemühen sich seit Jahren um die Restaurierung der Stadthagener Grabkapelle, die noch immer im Besitz der fürstlichen Familie ist. Schirmherr der Tagung ist daher Fürst Alexander.



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