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Möglichkeit zum Dialog / 21 Veranstaltungen an sieben Orten

"1. Interkulturelle Woche" in Schaumburg

Landkreis (mw). Erstmals sei es gelungen, eine landkreisweite "Interkulturelle Woche Schaumburg" zu organisieren, hat Betina Hartmann von der Leitstelle für Integration des Landkreises Schaumburg anlässlich der Vorstellung dieses Vorhabens berichtet. Unterstützt werde das Projekt von verschiedenen kirchlichen und weltlichen Organisationen.

Die "Interkulturelle Woche Schaumburg" wird nach Auskunft von Hartmann unter dem Motto "Teil haben - Teil werden" stehen. Vom 23. bis 29. September gibt es hierzu verschiedene Veranstaltungen wie Feste, Lesungen, Vorträge, Diskussionsrunden und Theaterstücke. Gemeinsam mit unter anderem Wohlfahrtsverbänden, Frauenorganisationen, Kulturverbänden anderer Religionen und Schulen seien 21 Veranstaltungen erarbeitet worden, die an sieben Orten des Landkreises stattfinden werden. Das entsprechende bundesweite Projekt sei Anfang der siebziger Jahre von der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie initiiert worden, so Hartmann. Der Freitag dieser Veranstaltungswoche (28. September) sei als "Tag der Flüchtlinge" denjenigen Menschen gewidmet, die besonders schutzbedürftig sind. Kostenloses Begleitmaterial für Schulen, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung ist laut Hartmann beim für die bundesweite Planung zuständigen Ökumenischen Vorbereitungsausschuss in Frankfurt am Main erhältlich - www.interkulturellewoche.de . Bei der Vorstellung der Projektwoche im Stadthäger Kommunikationszentrum "Alte Polizei" (Apo) waren auch Apo-Mitarbeiter Klaus Strempel, Jürgen Lingner und Michael Schalich vom Integrationsbeirat der Stadt Stadthagen sowie Stephan Hartmann von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Schaumburg zugegen. Die Idee für die hiesige Veranstaltungswoche sei von allen gemeinsam gekommen und von der Leitstelle lediglich gebündelt worden, erklärte Betina Hartmann. "Teil haben und Teil werden" sei genau das Ziel des Integrationsbeirates, daher biete sich eine Zusammenarbeit geradezu an, ergänzte Lingner. Die Apo stehe "für die Vielfalt in unserer Stadt" ein, meinte Strempel. Er setze darauf, dass die Zuwanderungsgruppen dieses Angebot als Möglichkeit zum Dialog wahrnehmen. Stephan Hartmann verwies als Erklärung für die Beteiligung der Awo auf deren bisheriges integratives Engagement etwa beim Awo-Projekt "Schaumburg ist bunt".




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