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Spielbereit: Garage in Eldagsen WM-tauglich ausgestattet

ELDAGSEN. Nach der Niederlage beim WM-Auftakt Deutschland gegen Mexiko war die Stimmung gedämpft, gibt Torsten Rokahr ein wenig zerknirscht zu. Dabei waren die Bedingungen für einen gelungenen Abend in seiner hergerichteten Fußball-Garage bestens:

Haben ihre Garage umfunktioniert: Nicole und Torsten Rokahr empfangen seit sechs Jahren regelmäßig Gäste in ihrer WM-Garage. Damit es nicht langweilig wird, stehen ein Kicker und eine Torwand bereit. Foto: Ackermann
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Juliet Ackermann Volontärin zur Autorenseite

Die Stühle vor der großen Leinwand waren aufgestellt, die Dekoration in den Farben Schwarz-Rot-Gold war stimmig und das Bier hinterm Tresen kalt. Alles war perfekt – nur der Spielverlauf nicht.

In Fußballtrikots gekleidet verfolgten die rund 30 Gäste der Familie Rokahr gebannt das Spiel. In der hintersten Sitzreihe hat Regiobus-Mitarbeiter Torsten Rokahr zwei besondere Plätze arrangiert: Zwei luftgefederte ausrangierte Fahrersitze bilden dort eine Art VIP-Lounge.

Dekoriert worden ist der Raum zudem mit Luftschlagen auf Stehtischen, Fähnchen, Luftballons und einem großen Spielplan an der Wand. Im Außenbereich können sich die Gäste an der Theke kaltgestelltes Bier im Fass sowie Grillgut vom nebenstehenden Grill nehmen. Eine mit Lichterketten beleuchtete gemütlich Sitzecke mit einer umfunktionierten Kabeltrommel als Couchtisch lädt zum Verweilen ein. Damit es auch während der Halbzeit aktiv bleibt, stehen ein Krökeltisch und Torwand bereit.

Mit viel Liebe zum Detail haben Nicole und Torsten Rokahr ihre Garage ansprechend hergerichtet. Seit 2012 dient sie ihnen als privater Public-Viewing-Ort, der Jahr für Jahr weiter ausgebaut wird; das Ehepaar lässt sich immer Neues einfallen. Für Europa- und Weltmeisterschaften laden sie regelmäßig Familie, Freunde, Nachbarn und Bekannte zu sich ein, um beim gemeinsamen Fußballgucken Freud und Leid zu teilen.

Um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, teilen sie diese unter den Gästen auf: „Wir haben die Arbeit, die anderen die Unkosten“, so Rokahr. Und zeigt sich als leidenschaftlicher Fußballer optimistisch, dass sich das Blatt für die deutsche Mannschaft wendet: „Noch ist alles drin.“

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