Dresden als Startort im Gespräch

Tour de France soll 2030 zum fünften Mal in Deutschland gestartet werden

Auch im Raum Mitteldeutschland werden Fans 2030 in den Genuss der Tour de France kommen.

Leipzig. Im 40. Jahr der Deutschen Einheit soll die Tour de France zum fünften Mal in Deutschland gestartet werden. Über entsprechende Pläne für das Jahr 2030 informierte der langjährige nationale Radsport-Präsident Rudolf Scharping am Dienstag in Leipzig. Als Startort ist die sächsische Landeshauptstadt Dresden im Gespräch. Die ersten Etappen könnten inklusive eines Zeitfahrens nach Leipzig und Erfurt führen. Auch Sachsen-Anhalt soll eingebunden werden.

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Erste Etappen könnten durch Leipzig und Erfurt führen

Die Tour ist seit Jahren international ausgerichtet. Seit 1954 wurde das weltweit größte Radsportevent mit gut 120-jähriger Tradition 26-mal außerhalb Frankreichs gestartet. Hinter den Niederlanden (6) und Belgien (5) folgt Deutschland mit bislang vier Tour-Starts in Köln (1965), Frankfurt/Main (1980), Westberlin (1987) und Düsseldorf (2017). Die nächsten internationalen „Grand Departs“ sind bereits vergeben: 2026 nach Barcelona und 2027 nach Edinburgh.

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Um den Start dieses Weltereignisses zu bekommen, muss eine zweistellige Millionensumme investiert werden. In Düsseldorf wurde vor acht Jahren von 13 Millionen Euro gesprochen. Offizielle Zahlen gab es 2015 in Utrecht, wo den Niederländern die Tour 16,8 Millionen Euro Wert war. Da diesmal drei Etappen geplant sind, gelten 30 Millionen Euro als realistische Größenordnung. Der Großteil soll aus privaten Quellen kommen.

Dieser Text erschien zuerst in der „Leipziger Volkszeitung“ – Partner im RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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