Nach Kader-Nominierung

Terzic über BVB-Block im DFB-Team und Nagelsmanns Verzicht auf Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck gehört nicht zum DFB-Aufgebot

Beim BVB gesetzt, in der Nationalmannschaft außen vor. Nico Schlotterbeck ist wie schon bei der USA-Reise erneut nicht Teil des Kaders von Bundestrainer Julian Nagelsmann - im Gegensatz zu seinen Dortmunder Verteidiger-Kollegen Mats Hummels und Niklas Süle, die ebenso wie Julian Brandt, Felix Nmecha und Niclas Füllkrug für die anstehenden Länderspiele gegen die Türkei und Österreich nominiert worden sind.

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Trainer Edin Terzic bemühte sich, eine Bewertung der Auswahl zu vermeiden. „Das ist die Entscheidung von Julian und seinem Trainerteam. Wir freuen uns über die fünf Jungs, die da nominiert wurden. Ich glaube, dass sie es sich alle auch verdient haben. Natürlich denken wir auch, dass Nico es verdient hat mit seiner Leistung“, sagte er am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (Sa., 15.30/Sky).

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Vielmehr versuchte Terzic, den Fokus auf die berücksichtigen Spieler und die BVB-Vergangenheit weiterer Nationalspieler zu legen und damit den Einfluss seines Klubs positiv hervorzuheben: „Wir bilden wieder mit den größten Block in der deutschen Nationalmannschaft. Und es sind ja noch fünf ehemalige BVB-Spieler, die zusätzlich nominiert wurden mit Chris Führich, Ilkay Gündogan, Antonio Rüdiger, Marvin Ducksch und Jonas Hofmann. Da sind also fünf ehemalige und fünf aktuelle Borussen bei der Nationalmannschaft dabei. Das zeigt, dass wir in den letzten Jahren eben auch gute Entscheidungen getroffen haben und die Jungs sich gut bei uns entwickelt haben.“ Trotzdem betonte der BVB-Trainer noch einmal: „Die Entscheidung liegt bei Julian, die möchten wir nicht werten und auch nicht kommentieren.“

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BVB-Kapitän Emre Can für Stuttgart-Spiel weiter fraglich

Hinter einem weiteren potenziellen Nationalspieler steht für das Spiel gegen die stark in die Saison gestarteten Stuttgarter „noch immer ein großes Fragezeichen“, wie Terzic über den Zustand von Kapitän Emre Can wissen ließ. „Da wird es sehr, sehr eng für morgen.“ Ansonsten kann er trotz des kräftezehrenden Spiels am Dienstag in der Königsklasse nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der BVB geht als geht als Tabellenvierter ins Duell mit den punktgleichen und drittplatzierten Stuttgartern. Die Dortmunder meldeten sich drei Tage nach der 0:4-Klatsche im Prestigeduell mit dem FC Bayern München am vergangenen Dienstag mit einem 2:0-Sieg über Newcastle United in der Champions League zurück und wollen den Kontakt zu den Spitzenplätzen halten.