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Mutter und Tochter Miserre sichern sich Dressur-Titel bei den Regionsmeisterschaften

Zweifach-Erfolg mit „Wolki“ und „Didi“

Reiten (jab). Die Regionsmeisterschaften in Hannover hatten in diesem Jahr Seltenheitswert. Für einen Coup sorgte Christin Tidow (Boitzum) mit ihrem Doppelsieg in Springen und Dressur bei den Junioren (NDZ berichtete). Was auch nicht häufig vorkommt: Mit Stephanie und Carolin Miserre vom RFV Springe gingen zwei Dressurtitel an Mutter und Tochter.

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„So was gibt’s nicht so oft“, sagt Mutter Stephanie. Ihr Titel bei den Senioren war die größere Überraschung. Mit ihrem Hannoveraner Fuchs Welwyn, genannt „Wolki“, den sie selber ausgebildet hat, belegte sie in der Kandaren-L-Dressur den vierten Platz. Zur Regionsmeisterschaft zählte aber auch die anschließende M-Dressur, die doppelt so hoch bewertet wird – und die gewann Stephanie Miserre.

„Dabei hatte ich mich vorher schon für Carolin gefreut.“ Denn während sie noch auf ihren Einsatz wartete, hatte ihre 14-jährige Tochter auf ihrem Fuchs-Pony Daimon S, genannt „Didi“, schon den ersten Titel für die Familie geholt – durch einen zweiten Platz in der A-Dressur und den Sieg im höher bewerteten A-Dressurreiterwettbewerb.

Bis sie 16 ist, darf Carolin noch in der Ponyklasse starten. Das will sie auch tun. Denn Daimon ist ihr Erfolgspferd, mit dem sie schon beim RFV-Hallenturnier im März überzeugte und im letzten Jahr bei der Landesmeisterschaft und bei FEI-Dressuren – der „Königsklasse“ im Ponysport – platziert war.

Ihre nächsten Ziele sind die Bezirks- und Landesmeisterschaften – Doppelsiege sind dann allerdings nicht geplant. „Ich reite eher selten Turniere“, sagt Stephanie Miserre. Der einfache Grund: Auf dem familieneigenen Anhänger ist nur Platz für zwei Pferde – und Carolin tritt oft mit Daimon und ihrem „Zweitpony“ Get Happy an.

Die 14-Jährige ist auf dem elterlichen Hof in Springe mit Pferden aufgewachsen. „Mein erstes Turnier bin ich mit vier geritten“, sagt sie. Mutter Stephanie hat ihr die Grundlagen beigebracht, seit 2004 trainiert sie einmal in der Woche in Bemerode bei Reitlehrer Thomas Scholz. Mindestens eines ihrer beiden Ponys reitet sie zudem täglich.

Eine Karriere als Reitprofi hat sie sich allerdings nicht vorgenommen. „Ich will Landwirtschaft studieren und später mal den Hof übernehmen“, sagt sie. Die Reiterei soll ein Hobby bleiben – ein erfolgreiches.



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