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Zwei vorentscheidende Spiele für den VfB Eimbeckhausen

Der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga Hameln-Pyrmont ist spannend wie lange nicht. Mittendrin: Der VfB Eimbeckhausen als Tabellenachter, den nur zwei Punkte vom Dreizehnten SG Flegessen trennen. Abgeschlagen ist nur Schlusslicht Latferde, das am Freitagabend Nettelrede empfängt.

Eimbeckhausens Abwehr-Chef Mike Hoffmann ist gegen Wallensens erstarkte Offensive zurück im Kader. Foto: Niedergesäß
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

FC Latferde (14./15) –

TSV Nettelrede (6./31)

Für die Gastgeber geht es noch um alles – für Nettelrede um nichts mehr. „Dafür war die Rückrunde zu schlecht“, sagt TSV-Kapitän Niklas Herfeld. Ganze sechs Treffer gelangen seinem Team in den sechs Spielen nach der Winterpause – vier davon gegen Flegessen. „Es ist traurig, wie wenig Tore wir schießen“, sagt Herfeld, „dafür kriegen wir hinten nicht viel – das ist auch was wert.“ Vier Spiele stehen für den TSV noch auf dem Programm, am letzten Spieltag geht es zu Meister Hagen. „Da wird nicht viel zu holen sein, die anderen Spiele wollen wir unbedingt gewinnen und die Saison vernünftig zu Ende spielen“, sagt Herfeld.

WTW Wallensen (10./24) –

VfB Eimbeckhausen (8./24)

Sechs Tage nach der Partie in Wallensen kommt die TSG Emmerthal, die ebenfalls 24 Punkte auf dem Konto hat, nach Eimbeckhausen. Mit zwei Siegen wäre der VfB alle Sorgen los, bei zwei Niederlagen wird es richtig eng. „Das sind zwei vorentscheidende Spiele“, sagt denn auch Eimbeckhausens Trainer Michael Wehmann, der sich nicht darauf verlassen will, dass die anderen Teams im Keller auch noch Punkte lassen. „Wir haben es noch in der Hand. Selber seine Hausaufgaben zu machen, ist immer besser, als auf andere zu hoffen“, so Wehmann.

Bei Wallensen, im Vorjahr noch Vizemeister, sind mit Toni Ivankovic und Mirko Wulf zwei gefährliche Angreifer zurück, dennoch hat Wallensen nach der Winterpause nur ein Spiel gewonnen – die Defensive ist das Problem. Beim VfB dagegen hat sich die Abwehr deutlich stabilisiert, „deshalb gehe ich auch nicht davon aus, dass es ein Torfestival gibt“, sagt Wehmann. Die Personalsituation beim VfB entspannt sich gegenüber dem 2:3 am vorigen Wochenende in Tündern – der ersten Niederlage in diesem Jahr: Aldin Dedeic, Mike Hoffmann und Deniz Yilmaz kehren in den Kader zurück.

SG Flegessen (13./22) –

Germania Hagen (1./59)

Für die Platzherren ist es das einfachste Spiel des Jahres. „Ich rechne mir nichts aus“, sagt SGF-Trainer Dirk Heyder. Die Germanen sind die Übermannschaft der Saison und haben sich schon vor einer Woche den Titel gesichert. „Da bleibt uns nicht viel übrig, als zur Meisterschaft zu gratulieren“, sagt Heyder, der nicht glaubt, dass Hagen sich jetzt ausruht. „Und selbst wenn sie Spieler aus der zweiten Reihe einsetzen, werden die sich ja präsentieren wollen“, sagt er. Bei den Gastgebern sieht es personell weiterhin nicht rosig aus. Jetzt sind auch noch Robin Batta und Marvin Günter gelbgesperrt.



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