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Zwei hohe Hürden für die münderschen Halbfinalisten

Vor zwei Jahren standen der VfB Eimbeckhausen und der TSV Nettelrede noch gemeinsam als Spielgemeinschaft im Endspiel um den Fußball-Kreispokal von Hameln-Pyrmont. Am Pfingstmontag wollen die münderschen Rivalen gegeneinander um den Titel spielen – im Halbfinale warten allerdings höhe Hürden auf beide.

Auf VfB-Keeper Alexander Stock wartet im Halbfinale Schwerstarbeit. Foto: Niedergesäss
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Die Nettelreder, Meister der 1. Kreisklasse, treffen am Dienstag auf Eintracht Afferde, den Meister der Kreisliga. „Endlich sind wir mal nicht der Favorit“, sagt Nettelredes Trainer Stefan Schwanz, der sich in der Außenseiterrolle wohlfühlt: „Wir haben keinen Druck.“

Ehrgeizig ist Schwanz dennoch: Wenn du im Halbfinale stehst, willst du auch weiterkommen“, sagt er, „wenn alle an ihre Leistungsgrenze gehen, können wir mithalten.“ Im Viertelfinale haben die Nettelreder mit Wallensen immerhin den Kreisliga-Dritten mit 5:1 nach Hause geschickt. Torjäger Jos Homeier ist trotz seines Platzverweises im letzten Punktspiel am Sonntag spielberechtigt. Julian Martens und Bastian Neumann kehren nach langen Verletzungspausen ins TSV-Team zurück.

Im zweiten Halbfinale am Mittwoch trifft Eimbeckhausen auf Kreisliga-Vizemeister Preußen Hameln. Auf dem Papier hat der VfB keine Chance. „Die Qualität bei den Preußen ist unbestreitbar“, sagt Eimbeckhausens Kapitän Alexander Tschöpe, „auf einen offenen Schlagabtausch dürfen wir uns nicht einlassen, es wird auf die Defensive ankommen.“

Bis auf den verletzten Thorben Linde ist der Kader immerhin komplett. „Wir können nur alles reinschmeißen und auf die Pokalgesetze hoffen“, sagt Tschöpe.

Beide Halbfinals werden jeweils um 19.30 Uhr angepfiffen und wie das Endspiel in Hastenbeck ausgetragen.

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