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Handballfreunde überzeugen eine Halbzeit gegen Achim/Baden und schalten dann ein paar Gänge runter

Zuschauer enttäuscht trotz Sieg

Springe. Gewonnen, eine spielerisch ansprechende 1. Halbzeit gezeigt und den zweiten Platz in der 3. Handball-Liga Nord untermauert. Das sind die guten Nachrichten aus Sicht der Handballfreunde Springe nach dem 33:26-Erfolg (20:11) gegen das Schlusslicht SG Achim/Baden. Doch trotz dieser positiven Fakten gingen die meisten Zuschauer am Sonnabend enttäuscht nach Hause. Das lag an der schwachen Vorstellung in der zweiten Halbzeit der Partie. „Wir wollten die Zuschauer mit einem Lächeln nach Hause schicken. Das ist uns nicht gelungen“, sagte ein unzufriedener Sven Lakenmacher.

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Springes Trainer sah in den ersten Minuten eine engagierte Leistung seiner Spieler. Durch Treffer von Tim Coors, Marius Kastening und zweimal Pawel Pietak stand es schnell 4:1 für die Gastgeber. Als SG-Trainer Tomasz Malmon nach zwölf Minuten sein erstes Team-Timeout nahm, lagen die Handballfreunde bereits mit 7:2 Toren in Front. Nach der Auszeit drehten die Springer richtig auf und lagen nach 19 Spielminuten beim 14:4 erstmals mit zehn Treffern Differenz vorn. Kurz vor dem Seitenwechsel parierte Mustafa Wendland bereits den zweiten Strafwurf der Gäste und Tim Coors erzielte mit seinem sechsten Treffer den 20:11 Halbzeitstand. Bis dahin waren die 300 Zuschauer natürlich zufrieden und hofften auf weitere begeisternde Handball-Kunst ihrer Schützlinge. Doch es kam anders: Dem Tabellen-Zweiten gelang nicht mehr viel. „Ich habe die Intensität in den Spielzügen vermisst“, meinte Lakenmacher. Er hatte seinen Spielern in der Kabine klar gemacht, dass sie weiter Gas geben sollen. Nach dem Zittersieg in der vergangenen Woche gegen Kiel wollte der Trainer einen klaren Sieg seiner Mannschaft sehen. „Mir geht es nicht nur darum, dass wir irgendwie gewinnen. Die Art und Weise ist auch entscheidend.“

Die Spieler der SG Achim/Baden spürten schnell, dass in Hälfte zwei mehr für sie drin war. Sie kamen besser ins Spiel und erzielten leichte Tore, während die Springer klare Torchancen ausließen. In Gefahr geriet der Sieg trotz der Schwächephase nicht mehr. Lakenmacher betonte jedoch, dass eine solche Leistung wie im zweiten Durchgang in einem anderen Spiel zu einer Niederlage führt.

Mit Blick auf die Tabelle war der Spieltag erfolgreich, da die nachfolgend platzierten Teams aus Flensburg, Altenholz und Stralsund patzten.

HF Springe: Wendland, Panzer – Pietak (10/1), Kolditz (7), Coors (6), Ossenkopp (4), Schüttemeyer (2), Karpstein (2/1), Bosy (1), Kastening (1), Fauteck, Gorpishin, Deutsch.



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