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Zum Abschied „ein richtiges Pfund“ für den FC Eldagsen

ELDAGSEN. Sportlich, da nimmt Trainer Holger Gehrmann kein Blatt vor den Mund, war es „ein Scheiß-Jahr“. Das will der Fußball-Landesligist FC Eldagsen aber wenigstens mit Anstand zu Ende bringen.

Holger Gehrmann (r., mit Co-Trainer Christian Marx) hat am Abstieg noch zu knabbern. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Am Sonnabend (16 Uhr) treten die Gelb-Schwarzen, deren Abstieg seit dem vorigen Wochenende feststeht, beim Vizemeister Heeßeler SV an.

Obwohl sich lange andeutete, dass die Eldagsener den Kampf um den Klassenerhalt verlieren würden und obwohl der Abstieg nun seit fast einer Woche Gewissheit ist, „ist es immer noch bitter“, sagt Gehrmann, „das ist echt eine Niederlage“. Vor einem Jahr hatte er mit seiner Zusage beim FCE lange gewartet, für die Bezirksliga wäre ihm der Aufwand – Gehrmann wohnt in Garbsen – zu hoch gewesen. Jetzt bleibt er trotz des Abstiegs beim FCE: „Ich wusste vor einem Jahr nicht, wie es in Eldagsen ist. Jetzt fühle ich mich in dem Verein so wohl, das gibt’s gar nicht“, sagt er, „trotz des sportlichen Nicht-Erfolgs ist es immer ruhig geblieben.“

Drei Jahre spielten die Eldagsener in der Landesliga. In Heeßel wollen sie noch einmal zeigen, „dass wir da nicht zu unrecht waren“, sagt Gehrmann. Die Abschluss-Aufgabe in Heeßel werde aber „nochmal ein richtiges Pfund für uns“. Schließlich haben die Gastgeber noch bis zum vorigen Wochenende um den Aufstieg in die Oberliga gespielt. „Wir werden schon versuchen, nochmal ein vernünftiges Spiel abzuliefern“, sagt der Coach, der auf Elias Engelhardt verzichten muss, der schon im Urlaub ist.

Damit verpasst Engelhardt, der zum SV Altenhagen wechselt, auch seine Verabschiedung. Denn nach dem Spiel in Heeßel feiert die Mannschaft mit Fans, Gönnern und Vorstand am Vereinsheim. Dabei werden die scheidenden Spieler verabschiedet. „Die Voraussetzungen könnten schöner sein“, sagt Gehrmann, „aber wir können niemanden außer uns für den Abstieg verantwortlich machen.“



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