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Torjäger fällt noch mindestens zwei Wochen aus / Julian Dettmer gegen Exten zumindest auf der Bank

Wyrwolls Treffer fehlen dem FC Springe

Fußball (jab). Als in der vorigen Saison der TSV Eintracht Exten beim FC Springe gastierte, starteten die Gastgeber mit einem 3:0-Erfolg eine Serie von neun Spielen ohne Niederlage. Dreifacher Torschütze damals: Sönke Wyrwoll. Am morgigen Sonnabend (16 Uhr) empfängt Springe wieder Exten – und könnte den Torjäger gut gebrauchen. Denn die Springer warten noch auf ihren ersten Pflichtspieltreffer der Saison.

Tore von Sönke Wyrwoll (l.) hat der FC Springe in dieser Saison noch nicht bejubelt. Der Torjäger der vergangenen Serie hat noch

Mit Wyrwoll kann Trainer Franz Genschick derzeit aber nicht planen. Er wartet seit Wochen auf ein Lebenszeichen des Stürmers, bei dem in der Vorbereitung eine alte Außenbandverletzung wieder aufgebrochen war. „Im Moment bin ich schmerzfrei, es geht langsam los mit dem Lauftraining“, sagt Wyrwoll auf NDZ-Anfrage. „Wenn es gut läuft, kann ich in zwei, drei Wochen wieder spielen.“ Der 21-Jährige hat in Bad Pyrmont gerade eine Ausbildung zum Physiotherapeuten begonnen. Das sei auch der Grund, warum er so schwer zu erreichen sei, sagt Wyrwoll: „Ich bin von morgens bis abends in der Ausbildung unterwegs.“

Genschick nimmt Wyrwolls Fehlen wie auch den missglückten Saisonstart erstaunlich gelassen hin. „Der Kader ist klein, damit müssen wir leben“, sagt der Coach, „vielleicht kommt ja in der Winterpause der eine oder andere.“ Die Personalsituation entspannt sich langsam. Zwar fällt Paul Nieber (Urlaub) weiter aus und werden die verletzten Pascal Lüdtke, Steve Goede und Eric Hornung wohl weiterhin geschont (Genschick: „Wir wollen nichts riskieren“), dafür ist Daniel Müller gegen Exten wieder dabei. Und auch Kapitän Julian Dettmer, der sich im Finale der Stadtmeisterschaften vor vier Wochen einen mehrfachen Nasenbeinbruch zugezogen hatte, ist wieder im Training und wird gegen Exten zumindest auf der Bank sitzen.

„Wir haben gegen Exten was gutzumachen“, sagt Genschick. Das Rückspiel der vorigen Saison verloren die Springer – einen Tag vor dem Hannover-96-Gastspiel an der Harmsmühlenstraße – mit 2:4. Die Eintracht war fulminant in die vergangenen Serie gestartet, lag nach dem zweiten Spieltag sogar an der Spitze. In diesem Jahr wartet Exten wie Springe noch auf den ersten Sieg. Zwei 1:2-Niederlagen gegen Boffzen und Bad Pyrmont stehen bislang zu Buche. Der FCS hat nach dem 0:0 zuletzt in Sachsenhagen immerhin schon einen Zähler. Noch ist ohnehin alles eng, „wenn wir jetzt drei Punkte holen, sind wir schon wieder dran“, sagt Genschick.

Auch sein Gegenüber Günther Buchholz plagen Personalprobleme, aber auch er gibt sich kämpferisch: „Wir werden uns in Springe nicht verstecken und wieder mit zwei Spitzen agieren. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen.“



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