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Wochen der Wahrheit beginnen

Völksen/Nettelrede. „Eigentlich“, sagt Cenap Korkmaz, der Trainer der Oberliga-Fußballerinnen des SC Völksen vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (11 Uhr) beim VfL Bienrode, „eigentlich sind die unsere Kragenweite.“ In der vorigen Saison habe sein Team dort nur knapp verloren und das Heimspiel gewonnen. Dennoch hat Korkmaz ein mulmiges Gefühl. Denn während seine Elf noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet, hat Bienrode einen Lauf. Von den letzten vier Punktspielen gewannen die Braunschweigerinnen drei, gegen Titelfavorit Limmer holten sie einen Punkt. Im Pokal besiegten sie Regionalligist Celle.

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„Sie haben mit Nadine Fastnacht eine Ausnahmespielerin, deren Kreise wir einengen müssen“, sagt Korkmaz, der Isabell Lutze aus disziplinarischen Gründen bis zur Winterpause in die zweite Mannschaft verbannt hat, „danach kriegt sie wieder die Chance, in den Kader der Ersten zu kommen“. Die Verletzung von Vanessa Bormann, die zuletzt im Spiel gegen Ahlten schon nach zwei Minuten mit einer Gegnerin zusammenstieß und mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht wurde, ist nicht so schlimm wie befürchtet – „sie kann spielen“, sagt der Coach, der hofft, dass Lisa Seabrook, die gegen Ahlten stark spielte, einen privaten Termin verschieben und spielen kann.

Für den TSV Nettelrede beginnen in der Bezirksliga nun die Wochen der Wahrheit. Der ungeschlagene Spitzenreiter gastiert am Sonntag beim Tabellendritten Hemmingen-Westerfeld, es folgen die Partien gegen den Zweiten Eintracht Hameln und den Vierten Hohenbostel. Vom Aufstieg will TSV-Coach Werner Schwekendiek frühestens dann reden, wenn auch diese Spiele gewonnen sind: „Es reichen zwei Niederlagen, dann ist man oben weg“, sagt Schwekendiek, der einige Spielerinnen ersetzen muss, aber optimistisch ist: „Solange ich hier Trainer bin, haben wir in Hemmingen immer gut ausgesehen.jab