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HF Springe erwarten heute HSV Peenetal Loitz / 60 Minuten hohes Niveau werden eingefordert

Wochen der Entscheidungen rücken näher

Handball (gö). Wenn heute Abend (18 Uhr) die Handballfreunde Springe im Heimspiel der 3. Liga die Mannschaft des HSV Peenetal Loitz empfangen, rücken die Wochen der Entscheidungen im Kampf um die Meisterschaft und die Qualifikation zur Regionalliga Nord näher.

Mit bemerkenswerten Leistungen wartete in den beiden zurückliegenden Begegnungen Fabian Hinz auf. Der Linksaußen soll auch heute

Autor:

Dieter Gömann

Was den Kampf um die Meisterschaft anbelangt, an deren Ende die Qualifikationsrunde mit dem Meister der 3. Liga Ost und dem Drittletzten der 2. Bundesliga Nord steht, richtet die Mannschaft von Spielertrainer Sven Lakenmacher einzig und allein ihren Blick auf die Vergabe der Meisterschaft.

Im Heimspiel gegen den Tabellenneunten aus Mecklenburg-Vorpommern geht es darum, der von Lakenmacher ausgegebenen Vorgabe wieder einen Schritt näherzukommen: kein Heimspiel mehr zu verlieren.

Was für das Umfeld und die zahlreichen Fans schon im Vorfeld als sicher erscheint, die Gäste aus der Nähe von Greifswald mit einer Niederlage nach Hause zu schicken, will der Springer Spielertrainer so nicht sehen und schlichtweg im Vorhinein nicht abgehakt wissen.

„Wir müssen uns auf jede Begegnung wieder neu einstellen und unser Spiel bei Null beginnen. Die Konzen-tration einzig und allein auf die jeweils nächste Aufgabe steht obenan.“

So hat der HF-Coach auch diesmal seine Schularbeiten gemacht und sein Team auf den heutigen Gegner entsprechend vorbereitet und eingestellt. Er weist darauf hin, dass sich die Mannschaft der Gäste im Vergleich zum Spiel in der Vorrunde wesentlich verändert hat. Vor allem die Rückkehr von Spielertrainer Frank Wahl habe die Gäste beflügelt. „Seitdem die spielgestaltende Figur nach seiner Verletzung wieder dabei ist, läuft es beim heutigen Gegner ganz anders. Die Qualität ist eindeutig gestiegen.“

Und dann kommen die Gäste mit dem Anspruch, sich für die neue einteilige 3. Liga zu qualifizieren. Dafür ist am Ende der Saison der neunte Tabellenplatz als unterste Grenze erforderlich. Jene Platzierung, die der Viertplatzierte der vergangenen Saison der Regionalliga Ost derzeit innehat.

Der Springer Trainer unterschätze in dieser Spielklasse keinen Gegner, egal, welche Position er momentan in der Tabelle einnimmt. „Wenn man ein Team unterschätzt, kann es passieren, wie es am vergangenen Spiel dem VfL Fredenbeck mit der 24:28-Niederlage gegen den punktlosen Tabellenletzten BFC Preußen Berlin ergangen ist.“

Personell ist es um die Handballfreunde für die heutige Begegnung nahezu optimal bestellt. Einzig ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Frank Habbe, dessen Polizeidienst Priorität hat und die Frage seines Einsatzes für den Drittligisten an zweiter Stelle steht. „Ob ja oder nein, diese Frage beantwortet sich heute erst in den Mittagsstunden“, deutete Lakenmacher an. Definitiv mit von der Partie sind die Burgdorfer „Leihgaben“ Thomas Bergmann und Jannis Fauteck.

Niklas Hermann wird der Springer Coach eine weitere Auszeit zugestehen, da seine Adduktorenverletzung noch nicht ganz ausgeheilt ist.

„Ja, und Australien-Heimkehrer Milan Djuric macht gute Fortschritte im Training. Er muss sich wieder in Form bringen, die heutige Mannschaft kennenlernen und das neue Spielsystem verinnerlichen“, so Lakenmacher, der darauf hofft, dass dies alles recht schnell Realität wird.

Für die heutige Begegnung fordert der Coach von seinen Spielern, dass sie endlich 60 Minuten lang auf hohem Niveau agieren. „In den letzten beiden Begegnungen langte das nur für 40 Minuten. Hier müssen wir den Hebel umlegen und unseren Gegnern zeigen, dass wir über die gesamte Spielzeit die dominierende Mannschaft sind, die den Erfolg sucht und den Gegner in die Schranken weist.“



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