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Sven Lakenmacher über Titelambitionen, Restprogramm der Vorrunde und Moral seines Teams

„Woche für Woche einen Erfolg einfahren“

Handball (gö). „Die erste Halbzeit war nicht nach meinem Geschmack. Und keine Frage, auch nicht für meine Jungs. Das war uns allen klar in der Kabine“, so Spielertrainer Sven Lakenmacher nach dem letztendlich deutlichen 41:26-Heimsieg der Handballfreunde Springe über den Oranienburger HC.

HF-Coach Sven Lakenmacher

Dass es nach der knappen 16:15-Führung zur Pause am Ende einen Sieg mit 15 Toren Unterschied geben würde, damit hatten die wenigsten gerechnet. Der Schlüssel zum Erfolg war nach Meinung des Trainers die für die zweite Halbzeit ausgegebene und von jedem einzelnen Spieler ausgeführte Marschroute: In der Abwehr noch stärker im Verbund agieren und aggressiver auf den Gegner drauf gehen, lautete die Ansage.

„Und das haben die Spieler perfekt umgesetzt. Wenn du hinten gut stehst, die Bälle gewinnst und dann die Tempogegenstöße fährst, ist es vorne leichter, zu Torerfolgen zu kommen“, so der HF-Coach, der den Auftritt seiner Mannschaft und den hohen Sieg nicht überbewertet wissen will.

„Wir müssen von Woche zu Woche einen Erfolg einfahren. Meine Spieler sind keine Maschinen, und da fällt ein Start nicht gleich gut aus wie vielleicht im vorangegangenen Spiel. Wenn es nicht läuft, wie man es sich vorstellt, wird der Arm fester, und die Beine werden unruhiger. Es fehlen dann ein paar Prozente Sicherheit, woraus die Oranienburger ihre Vorteile zogen.“

Lakenmacher stellte aber auch klar, dass der Gegner in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt hat. Da war es ganz wichtig, dass Andreas Stange im Springer Gehäuse kurz vor der Pause sein Team vor zwei weiteren Gegentoren bewahrt hatte.

Überhaupt, für den HF-Coach gibt es keine sogenannten entscheidenden Spiele. „Wir müssen alle Spiele ernst nehmen, und das nächste Spiel ist immer das wichtigste und schwerste zugleich.“

Angst sollen seine Spieler nicht haben, aber immer so auftreten, dass man niemand unterschätzt. Die Freude nach dem klaren Sieg war doppelt groß, „denn letztendlich ist es gut, wenn man etwas für das Torverhältnis tun konnte. Nach der 16:15-Pausenführung habe es nicht danach ausgesehen.“

Mit Blickrichtung auf die Titelvergabe sieht der HF-Coach in den drei erstplatzierten Teams die Favoriten auf die Meisterschaft. „Sie liegen alle dicht beieinander und spielen sehr konstant.“

Nach den beiden folgenden Heimspielen gegen die SG Kropp/Tetenhusen/Dithmarschen am 20. November und BFC Preußen Berlin am 4. Dezember folgt das Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck (11. Dezember), ehe gegen den Stralsunder HV (18. Dezember) die Vorrunde beendet wird.

„Es sind noch acht Punkte in der Vorrunde zu vergeben. Ich und die Mannschaft wollen diese Punkte auch holen. Wir wollen oben mitspielen und niemand entfernen lassen.“

Nachschuss



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