×

WM-Countdown: Noch 10 Tage

Nicht nur bei Fußball-Weltmeisterschaften, sondern auch bei Olympischen Spielen ist das ein Problem: Was passiert später mit den für den Sportalltag teils überdimensionierten Stadien?

Anzeige

Bei der WM in Katar wird in acht Stadien gespielt, von denen sechs Neubauten sind. Immerhin: Sie sollen in sogenannter Modulbauweise erstellt worden sein, können also nach dem Turnier leichter abgebaut oder umgenutzt werden.

Nach Angaben des Veranstalters wird etwa das Al-Thumama-Stadion in Doha nach der WM von 40 000 auf 20 000 Plätze verkleinert; überflüssige Tribünenteile sollen an Entwicklungsländer gespendet werden.  Das Education City Stadion in ar-Rayyan soll unter anderem als Spielstätte der Frauen-Nationalelf Katars genutzt werden. Das Lusail Iconic Stadion soll dagegen fast komplett zurückgebaut und Platz für Cafés oder Schulen machen.

Menschenrechtsorganisationen und Medien berichten, dass bei allen Stadien-Neubauten in Katar Arbeiter ausgebeutet wurden oder auf den Baustellen zu Tode gekommen sind.

Das könnte Sie auch interessieren...



Kontakt
Redaktion
Telefon: 05041 - 78932
E-Mail: redaktion@ndz.de
Anzeigen
Telefon: 05041 - 78910
Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
Abo-Service
Telefon: 05041 - 78921
E-Mail: vertrieb@ndz.de
Abo-Angebote: Aboshop

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt