weather-image
-1°
Sebastian Oros über Situation in Gestorf

„Wir spielen jedes Jahr wie eine Wundertüte“

Fußball (bef). Sieben Punkte holte der TSV Gestorf aus den letzten drei Spielen in der 1. Kreisklasse Hannover-Land. Damit hat das Team um Spielertrainer Sven Mertens die Abstiegsplätze verlassen – allerdings nur wegen der besseren Tordifferenz gegenüber dem FC Rethen, der am morgigen Sonnabend (14.30 Uhr) zum Nachholspiel kommt. Mit ihrem Spielerpotenzial müssten die Gestorfer eigentlich eine sorgenfreie Saison erleben, blieben bislang aber wieder mal unter ihren Möglichkeiten. Einer von den Akteuren mit höherklassiger Erfahrung ist der zuletzt starke Sebastian Oros. Er nimmt Stellung zum schwachen Start und den zuletzt starken Leistungen.

270_008_4410611_spo_oros2_nie.jpg

Sebastian, du hast in der Vergangenheit in der Bezirks- und Bezirksoberliga gespielt. Warum ist es so schwer für Spieler wie dich, in der 1. Kreisklasse überzeugende Spiele abzuliefern?

Die Einstellung ist eine ganz andere, als in den höheren Ligen. Hier kommt es schon mal vor, dass Spieler mit Ringen unter den Augen zum Spiel kommen, weil sie am Tag vorher feiern waren. Das hat es in Eimbeckhausen oder Tündern nicht gegeben.

Ist das ein Grund, warum Gestorf wiedermal so schlecht in der Tabelle da steht?

Es ist doch jedes Jahr das Gleiche: Wir spielen wie eine Wundertüte, mal stark und mal unterirdisch.

Warum ist das denn so?

Teilweise habe ich das Gefühl, dass sich zu viel auf die so genannten gestandenen Spieler wie mich, Stefan Stach oder Benny Heinisch verlassen wird. Selbst wenn du einen Miro Klose bei uns vorne hinstellst, kann der nur Tore machen wenn alle an einem Strang ziehen.

Also hapert es an der mannschaftlichen Geschlossenheit?

Wir verstehen uns vor und nach dem Spiel super und haben viel Spaß. Auf dem Platz bekommen wir es aber oftmals nicht hin, das Besprochene umzusetzen.

Die letzten Ergebnisse zeigen aber eine Trendwende. Besonders du warst zuletzt in Topform. Wie kommt es zu dieser Wende?

Ich für meine Person fühle mich sehr wohl in der Mannschaft. Und vor allem bin ich endlich mal richtig fit. Hinzu kommt noch, dass ich jetzt in Gestorf wohne und nicht mehr so viel pendeln muss. Der Hauptgrund für unsere kleine Serie ist aber, dass Jeder für Jeden gelaufen ist. Da fällt es dann auch leichter persönlich zu glänzen.

Auch der SC Völksen bestreitet am Wochenende ein Nachholspiel. Am Sonntag kommt der SC Hemmingen-Westerfeld. SC-Coach Knut Bader hofft auf zwei Dinge: „dass das Wetter mitspielt und wir mindestens einen Punkt holen“.



Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt