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„...und steigen auch zusammen ab“ / Kapitän Andreas Busse zur Situation bei Eintracht Nienstedt

„Wir sind zusammen aufgestiegen...“

Fußball (nie). Eintracht Nienstedt blickt auf ein Jahr mit Höhen und Tiefen zurück. Ungeschlagen stieg der Club aus der 1. Kreisklasse in die Leistungsklasse Hameln-Pyrmont auf. Die Bilanz bis zur Winterpause sieht allerdings ernüchternd aus. Mit lediglich drei Punkten sind die Nienstedter Schlusslicht in der Leistungsklasse. NDZ-Mitarbeiter Thomas Niedergesäß sprach mit Nienstedts Kapitän Andreas Busse.

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Nach der überragenden Vorsaison steht Ihr nun auf dem letzten Platz in der Leistungsklasse. Was sind die Ursachen?

Für die meisten ist die Leistungsklasse absolutes Neuland. Es fehlt vielen einfach die Routine. Anfangs haben wir ganz ordentlich gespielt, aber auch sehr viel Pech gehabt.

Fehlt es dem Team an Qualität?

Eigentlich nicht. Unser Kader ist vielleicht etwas zu klein. Viele stehen berufsbedingt unter der Woche nicht zur Verfügung. Hinzu kommen immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle. Das können wir nicht kompensieren. Gerade die Wochentagsspiele brechen uns immer wieder das Genick.

Trainer Peter Hauke sagte zuletzt immer wieder, dass die Moral ziemlich am Boden ist. Wie beurteilen Sie die Stimmung im Team?

Es macht sicherlich mehr Spaß, wenn man gewinnt. Nach elf Niederlagen und nur einem Sieg ist es ganz natürlich, dass die Moral leidet. Mit Peter Hauke haben wir aber nicht nur einen guten Trainer, sondern auch einen hervorragenden Motivator.

Was passiert nach der Winterpause?

Alle sind froh, dass erstmal der Ball ruht. Wir werden uns sammeln für die Rückrunde. Ganz so aussichtslos ist die Situation auch nicht. Wir müssen nur mal eine Serie hinlegen. So etwas ist immer möglich. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Klasse zu halten.

Und wenn es am Ende nicht reicht?

Das wäre kein Beinbruch. Wir sind zusammen aufgestiegen und werden auch zusammen absteigen.

Wie sieht Ihre Zukunft aus? Trotz schwerer Verletzungen sind Sie immer wieder zurückgekommen.

Das kann ich erst beurteilen wenn ich wieder hundertprozentig fit bin. Meinen Innenbandriss muss ich erst mal auskurieren. Im Vordergrund steht bei mir aber Tischtennis.

Sie verfügen über die Trainer C-Lizenz. Können Sie sich vorstellen, mal eine Mannschaft zu trainieren?

Ich werde mit Sicherheit mit dem Fußball immer verbunden sein. Einen Trainerjob schließe ich nicht aus. Allerdings nicht kurzfristig. Ich denke da vielleicht in fünf Jahren einmal drüber nach.



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