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Wir sind die Neuen

SPRINGE. Winterzeit ist Wechselzeit – und so standen auch beim NDZ-Cup des FC Springe so einige Spieler in Trikots auf der Platte, die sie in der Hinrunde der Fußball-Feldsaison noch nicht getragen hatten.

Springes Coach Ricardo Diaz-Garcia (l.) und Co-Trainer Marius Meister nehmen Neuzugang Leon Mehlberg in ihre Mitte. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

So ist Marvin Kessler nach viereinhalb Jahren zurück beim TSV Gestorf. Damals war er aus beruflichen Gründen nach Stendal gegangen, nach seiner Rückkehr aus Hannover spielte er zunächst für den TSV Klein Berkel und seit der vorigen Winterpause bei Preußen Hameln. „Als die Preußen in der Hinrunde ihren Trainer entlassen haben, hat er dort auch aufgehört“, sagt TSV-Trainer Peter Baron. Dass Kessler nach Gestorf zurückkehrt, kam aber auch für Baron überraschend: „Er hat sich angeboten, es war für uns keine Überlegung“, sagt der TSV-Coach.

Die Gestorfer, abgeschlagenes Kreisliga-Schlusslicht, brauchen in der Rückrunde jeden Mann. Und Kessler ist keiner, der den Kader nur auffüllt, sondern war in Gestorf immer Leistungsträger in der Defensive. „Er ist wichtig für unsere Abwehr“, sagt Baron, „und er kennt die Strukturen bei uns, mit den meisten Spielern hat er in der Jugend zusammengespielt.“ Allerdings sei Kessler beruflich stark eingebunden und könne kaum trainieren. Und weil er in Hannover wohnt, hat er sein Engagement vorerst auf die kommende Rückrunde begrenzt.

Für den VfB Eimbeckhausen lief beim NDZ-Cup erstmals Alessio Rapisarda auf, der in der Hinrunde noch für die TuSpo Bad Münder gespielt hat. In Eimbeckhausen ist er vorerst für die zweite Mannschaft eingeplant, die in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Hamelspringe aufläuft. „Sein Pass ist aber beim VfB, wenn er fit ist, hat Alessio das Potenzial, in der Ersten zu spielen“, sagt Eimbeckhausens Trainer Michael Wehmann. Die Ex-Nettelreder Aldin Dedeic und David Roman, die in Springe ebenfalls erstmals für den VfB spielten, sind für die Erste gesetzt. Auch Rapisardas Bruder Gianni ist von der TuSpo zur SG Hamelspringe/Eimbeckhausen gewechselt.

Alessio Rapisarda (r., gegen Nettelredes David Engelbrecht) ist von der TuSpo Bad Münder zum VfB Eimbeckhausen gewechselt. Foto: Niedergesäß

Für den FC Eldagsen stand erstmals Leon Fülberg mit auf der Platte, der im Winter vom TSV Gestorf kam – für die Bezirksliga ist er allerdings nicht spielberechtigt, da der TSV die Freigabe verweigert (wir berichteten). Sein Debüt für den SC Alferde gab beim Vorturnier Stürmer Ilfan Sardas, der zuletzt für die SG Bredenbeck/Holtensen spielte.

Einen Neuen präsentierte bei seinem Turnier auch der FC Springe: Leon Mehlberg spielte allerdings noch nicht mit. Beim Start in die Rückrundenvorbereitung am 29. Januar ist der 19-Jährige aber dabei. Der Ronnenberger, der in der A-Jugend für den JFV Calenberger Land II spielte, hatte wegen Verletzungen zuletzt ein Jahr pausiert. Durch seine Freundschaft zu Tom Arlt und den Kontakt zu Springe A-Jugend-Coach und Herren-Co-Trainer Marius Meister kam der Wechsel nach Springe zustande. „Marius fragt mich schon seit der C-Jugend“, sagte Mehlberg lachend. Er hatte schon vor der Hallensaison einige Male beim Kreisligisten mittrainiert: „Er hat gezeigt, dass er weiß wo das Tor steht. Wenn er fit ist, ist er eine Alternative auf der Neuner-Position, und die suchen wir ja immer.“



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