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„Wir müssen uns den Frust von der Seele schießen“

Eldagsen. Nach zwei hohen Niederlagen zum Auftakt in der Rollhockey-Bundesliga stehen die Herren des SC Bison Calenberg schon unter Druck. Das Heimspiel am heutigen Sonnabend (18 Uhr) gegen Aufsteiger RHC Recklinghausen ruft Bison-Kapitän Milan Brandt deshalb auch schon zu einem der wichtigsten Spiele der Saison aus. „Da ist ein Sieg absolut Pflicht“, sagt Brandt. Und: „Wir müssen uns den Frust von der Seele schießen.“

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Die Mannschaft kam schon gestern zum gemeinsamen Training zusammen – komplett. Auch Torwart Joey van den Dungen, der sich vor dem Auftaktspiel gegen Iserlohn verletzte, und Leif Johansson, der sich am vorigen Wochenende in Remscheid eine Prellung am Fuß zuzog, sind wieder fit. „Wichtig ist, dass wir alle 100 Prozent geben – und zwar über 50 Minuten und nicht nur über 30“, sagt Brandt.

Der Kapitän des Herrenteams ist auch der Trainer der Bison-Damen, die zum ersten Bundesliga-Spieltag am Sonntag in Recklinghausen antreten. Die Gegner dort sind Gastgeber SG Recklinghausen/Gera und der RSC Darmstadt. Zum Leidwesen der Bisons ist der Verband bei den Damen zum Turniermodus zurückgekehrt. „Wir hätten lieber jeden Sonnabend gespielt und die Heimspiele mit denen der Herren zusammengelegt“, sagt Brandt, dessen Kader aus der Vorsaison, die die Bison-Damen als Vierte abschlossen, unverändert geblieben ist. Nach einigen Jahren Pause wieder dabei sind Nicole Poppelreuther und Manuela Nothvogel.

Mit dem vergrößerten Kader will Brandt mindestens Vierter werden – und damit die Playoffs um die Meisterschaft erreichen.jab

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