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Wiedersehen macht Freude

Gestorf/Bennigsen. Ein Wiedersehen mit zwei ehemaligen Mitspielern feiern die Kreisliga-Fußballer des TSV Gestorf am Sonntag (14 Uhr). Dann gastiert die Elf von Peter Baron bei der Landesliga-Reserve des TSV Pattensen. Dorthin ist nach der vorigen Saison Gestorfs Torjäger Fabian Kabuss zurückgekehrt. Und auch Christian Kroll, in der vergangenen Serie noch Spielertrainer der Gestorfer Reserve, ist nach Pattensen gewechselt.

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Mit 19 Treffern war Kabuss in der vorigen Saison Gestorfs absoluter Toptorjäger. Auch in Pattensen ist er mit bislang sechs Treffern der derzeit treffsicherste Spieler. „Wir kennen ihn in- und auswendig und wissen um seine Stärken und Schwächen – der richtige Spieler, der ihn in Manndeckung nehmen wird, steht schon bereit“, sagt Baron. Wer das sein wird, verrät er aber noch nicht. Doch nicht nur der Respekt vorm ehemaligen Teamkollegen Kabuss ist groß: „Ich schätze die Mannschaft besser ein, als es der Tabellenplatz aussagt. Dennoch ist ein Sieg Pflicht. Wir müssen endlich mal wieder drei Punkte mit nach Gestorf nehmen.“

Pattensen ist Zwölfter, Gestorf liegt mit einem Punkt mehr auf Rang 10. Den Verlust von Kabuss haben die Gestorfer im Übrigen bestens kompensiert: Philipp Eicke, der von der SpVg Hüpede-Oerie kam, ist mit zehn Treffern derzeit Zweiter der Kreisliga-Torschützenliste hinter Gehrdens Sascha Romaus (11).

Der FC Bennigsen blieb in den vergangenen beiden Partien (7:5 in Hiddestorf, 1:1 gegen Goltern) ungeschlagen. FCB-Trainer Karsten Bürst geht allerdings nicht davon aus, dass diese Miniserie am Sonntag noch Bestand hat. Denn seine Elf tritt beim Tabellenzweiten SV Gehrden an, der zuletzt die Gestorfer mit 7:1 vom Platz fegte. Bürst stellt keine großen Anforderungen an seine Mannschaft: „Wir wollen versuchen ein gutes Ergebnis zu erzielen –was immer das auch heißen mag.“ Legen die Bennigser die gleiche taktische Disziplin an den Tag wie zuletzt gegen Goltern, sollte es gelingen die drohende Niederlage nicht allzu hoch ausfallen zu lassen. Das sieht auch Bürst so: „Jeder muss 100 Prozent Laufbereitschaft zeigen und sich in jeden Zweikampf reinwerfen.“fie

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