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Wieder kein Sieger im Derby

NETTELREDE. Im münderschen Derby der Fußball-Kreisliga Hameln-Pyrmont zwischen dem TSV Nettelrede und dem VfB Eimbeckhausen gab es auch im Rückspiel keinen Sieger. Nach dem 0:0 in der Hinrunde fielen diesmal aber immerhin Tore.

Drei gegen Einen: Die Eimbeckhäuser Abdullah Yilmaz (v. r.), Otto Janke und Martin Schneider bedrängen Nettelredes Kay-Uwe Werhahn. Foto: Niedergesäß

Autor

Thomas Niedergesäß Reporter

Die Nachbarn trennten sich vor etwa 250 Zuschauern leistungsgerecht mit 1:1 (1:1).

Die Erwartungen auf beiden Seiten übertrafen das, was auf dem Platz passierte. Besonders die Gastgeber, die mit einem Erfolg Tuchfühlung zu Relegationsplatz zwei halten wollten, enttäuschten über die gesamten 90 Minuten. In der Anfangsphase hatte Nettelrede zwar ein leichtes Übergewicht, kam aber selten zum Abschluss.

Die Eimbeckhäuser standen in der Defensive sicher und hatten den ersten Torschuss durch Dominik Trotz, der allerdings deutlich sein Ziel verfehlte (5.). Nach einer Viertelstunde wurde der TSV im Angriff aktiver und hatte Pech, als Trotz im Anschluss an eine Ecke für seinen geschlagenen Keeper Sven Dettmar auf der Linie klärte (15.). Kurz danach rettete Dettmar glänzend bei einem Fernschuss von Philipp Meyer (18.) und gegen Maik Vogt aus kurzer Distanz (19.) . Nur eine Minute später hatte Dettmar Glück, als Bastian Neumann knapp verzog, nachdem Trotz im Strafraum über den Ball trat. Als Vogt nach einer schönen Hereingabe von Niemeyer zum 1:0 für Nettelrede traf, war der Jubel groß (28.).

Unverständlicherweise offenbarten sich danach aber Konzentrationsprobleme bei den Nettelredern und es fehlte der nötige Zug zum Tor. Aus dem Nichts gelang dem VfB der Ausgleich, als Marc Hartmann einen Freistoß aus halblinker Position an Mann und Maus vorbei schoss und der Ball rechts unten im Kasten von Niklas Herfeld einschlug (41.).

Nach dem Seitenwechsel passierte auf beiden Seiten nicht mehr viel. Nettelrede wirkte zu unkonzentriert und hatte keine einzige Torchance mehr. Die Eimbeckhäuser waren nun das bessere Team, konnten aber ihre wenigen Möglichkeiten nicht effizient nutzen.

„Ich bin maßlos enttäuscht. Ich frage mich wofür wir Woche für Woche arbeiten“, sagte TSV-Trainer Torsten Gaida. Sein Gegenüber Michael Wehmann war entspannter: „Es ist ein leistungsgerechtes Ergebnis. Die erste Hälfte geht an Nettrede, die zweite an uns.“

TSV Nettelrede: Herfeld – N. Meyer, Neumann (76. Klockemann), Patrick Schmidt (60. Pascal Schmidt), Niemeyer, Hirtz (86. Linde), Werhahn, Vogt, Haußer, Ketterer, P. Meyer.

VfB Eimbeckhausen: Dettmar – Schneider, di Tullio, Yilmaz, Hot, Trotz, Hartmann (74. Roman), Ketelhake (55. Rüter), Janke, Hoffmann, Dedeic.

Tore: 1:0 Vogt (28.), 1:1 Hartmann (41.).



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