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Wie emotional wird es diesmal beim FC Eldagsen?

ELDAGSEN. Es ist alles bereit für das Endspiel der Fußball-Bezirksliga an der Hindenburgallee. „Das ist kein Endspiel“, sagt Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen entschieden. Für sein Team stimmt das sogar.

Sebastian Schierl (r.) war nach seiner Roten Karte im Hinspiel gegen Newroz lange gesperrt – das sei aber abgehakt: „Wir konzentrieren uns aufs Sportliche“, sagt der 21-Jährige. Fotos: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der FCE könnte sich am Sonntag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Newroz Hildesheim sogar eine Niederlage erlauben und wäre immer noch mit drei Punkten Vorsprung Spitzenreiter. Den Hildesheimern hilft allerdings nur ein Sieg, um die Chance auf den Aufstieg zu wahren. Gewinnen die Eldagsener, sind sie mit dann neun Zählern Vorsprung und der deutlich besseren Tordifferenz bei noch drei ausstehenden Partien praktisch Meister – also doch ein Endspiel.

„Es ist eine coole Konstellation“, gibt auch Gehrmann zu. Im Hinspiel kassierten die Eldagsener mit 2:3 ihre bislang einzige Saisonniederlage. Eine Halbzeit lang war es ein Spiel auf hohem Niveau, dann wurde die Partie immer emotionaler – auf und neben dem Platz. Gehrmann hofft, dass sich das am Sonntag nicht wiederholt. Denn übertriebene Emotionen „bremsen eigentlich das Spiel aus“.

Und vom fußballerischen Können her habe Newroz „eine richtig gute Truppe, individuell sind sie stärker besetzt als wir“. Allerdings haben die Hildesheimer in der Rückrunde vier Punkte liegengelassen, Eldagsen keinen. „Irgendwas scheinen wir ja richtig gut zu können, dass wir sechs Punkte Vorsprung haben“, sagt Gehrmann. Einen Grund, gegen den vermeintlich stärksten Gegner der Saison etwas zu ändern, sieht er daher nicht: „Wir spielen zu Hause, wir ziehen unser Ding durch“, sagt er.

Seit der Niederlage in Itzum hat der FCE keinen Punkt mehr abgegeben. In den vier Spielen danach bis zur Winterpause lief es dabei spielerisch nicht so besonders. Was auch daran lag, dass Luca Köneke und Sebastian Schierl gegen Newroz Rote Karten kassiert hatten und für jeweils vier Spiele gesperrt wurden.

„Ich finde das nach wie vor ungerecht“, sagt Schierl. Er hatte nach dem Spiel einen Gegenspieler umgestoßen – der ihn zuvor allerdings auch klar provoziert hatte. Das Hinspiel sei aber abgehakt, „wir konzentrieren uns aufs Sportliche“, sagt Schierl, der in der Rückrunde weniger spielt als noch vor der Winterpause. „Das hängt auch mit der Sperre zusammen“, sagt der 21-Jährige.

Erst nach der Winterpause durfte er wieder spielen. Seitdem sind bis auf Maxi Rülke alle Spieler wieder fit und die Konkurrenz ist entsprechend groß. Auch Köneke hat nach seiner Sperre noch nicht wieder Fuß gefasst – bei ihm liegt es allerdings an einer hartnäckigen Verletzung aus der Hallensaison. Seinen einzigen Kurzeinsatz in diesem Jahr hatte er vor zwei Wochen für 20 Minuten gegen Schliekum. Vorige Woche in Ambergau setzte er wegen einer Erkältung aus, gegen Newroz ist er wieder im Kader. Bis auf Rülke und Pascal Geide hat Gehrmann alle Mann an Bord.

Der FCE-Coach glaubt: „Wer sportlich den besseren Tag hat, der zieht das Ding für sich.“ Und: „Ich würde mich freuen, wenn es diesmal rein ums Sportliche gehen würde.“



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