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Westenfeld entdeckt seinen Torriecher

Eldagsen. Gegen Springe war er erfolgreich, gegen Schloß Ricklingen auch und am vorigen Wochenende in Koldingen sogar gleich zweimal – Sebastian Westenfeld ist aktuell der torgefährlichste Spieler bei Fußball-Bezirksligist FC Eldagsen, der morgen (14 Uhr) den TuS Niedernwöhren empfängt. Über seine Treffsicherheit wundert sich Westenfeld fast am meisten: „Ich habe das Toreschießen ja nicht gerade erfunden.“

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Warum es plötzlich so gut läuft? „Das fragen sich alle, ich frage mich das auch“, sagt Westenfeld lachend, „normalerweise vergebe ich die meisten Chancen und ich schieße ja auch nicht so oft aufs Tor.“ Außerdem: Von seinen vier Treffern würde er sich den im Derby gegen Springe noch abziehen: „Das sollte eine Flanke werden...“

In Koldingen am vorigen Wochenende zog er zweimal von der Strafraumgrenze ab – ohne großartig darüber nachzudenken: „Dann geht es garantiert schief: Ich halte einfach drauf“, sagt Westenfeld, der gerade seine Master-Arbeit schreibt. Über den Doppelpack konnte er sich nur bedingt freuen, denn Eldagsen verlor 2:3. „Dann ist es mir doch lieber, wenn es so läuft wie früher: André Gehrke verwandelt einen Elfmeter und wir gewinnen 1:0.“

Denn nicht nur Westenfelds wiederentdeckte Abschlussstärke sorgt beim FCE für Verwunderung, sondern auch die vielen Gegentore – acht waren es in den letzten drei Spielen. „Ich finde, wir sind ein bisschen zu lieb“, sagt Westenfeld. Sein Trainer Milan Rukavina sieht das völlig anders. „Wir sind bei vielen Gegentoren zu passiv gewesen und haben den ballführenden Spieler nicht angegriffen“, sagt er, „das hat mit fehlender Aggressivität nichts zu tun.“

Von der offensiven Ausrichtung weicht Rukavina daher nicht ab, „denn wir werden ja nicht regelmäßig ausgekontert. Insgesamt lassen wir wenig zu.“ Mit Niedernwöhren kommt morgen die zweitbeste Abwehr nach Spitzenreiter Garbsen – aber auch der zweitschlechteste Angriff nach Evesen. Rukavina warnt davor, Freistöße in der eigenen Hälfte zuzulassen, „denn mit Nico Rüffer hat Niedernwöhren einen echten Hünen, der bei jeder Standardsituation gesucht wird“. Zudem müsse seine Elf TuS-Spielgestalter Benjamin Doering in den Griff kriegen. „Wir werden agieren und suchen unser Heil in der Offensive“, kündigt der FCE-Coach an.

Neben dem privat verhinderten Benjamin Rathe fehlen auch die Offensivkräfte Till Engelhardt (privat), Alexander Schröder und Rafael Bürst (beide verletzt) – da bleibt das Toreschießen wohl wieder an Sebastian Westenfeld hängen...



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