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Werfer sind hart gesotten

BAD MÜNDER. Gummistiefel, Regencapes und Handschuhe waren angesagt – zumindest bei den Helfern des 18. Werfertags, den die Leichtathletik-Abteilung der TuSpo Bad Münder im Jahn-Stadion ausrichtete. Die Sportlerinnen und Sportler ließen sich vom Regen nicht abschrecken.

Aus dem Stand: Louisa Meier von der TuSpo beim Diskuswurf. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Von den 27 angemeldeten Teilnehmern aus neun Vereinen kamen nur drei nicht.

„Die Bedingungen waren natürlich – jahreszeitgemäß – nicht ideal für gute Leistungen“, sagte TuSpo-Sportwart Thomas Webner, „aber die Werfer sind da relativ hart gesotten.“ So griffen sie zum Teil auch selbst zum Besen, um die Kugel- oder Diskusringe vor ihren Versuchen zu säubern.

Gute Weiten gab es trotz des schlechten Wetters. So verbesserte Hans-Ulrich Titze bei den Senioren M60 seine schon im Vorjahr starke Diskusleistung um 20 Zentimeter auf 42,59 Meter. Der älteste Teilnehmer, Manfred Kriemelmeyer vom TSV Gestorf (M70), stieß die 4-Kilogramm-Kugel 9,08 Meter weit. Andrea Pohl von der TuSpo (W55) kam auf gute 7,00 Meter.

Manfred Kriemelmeyer vom TSV Gestorf, hier beim Kugelstoßen, ist der älteste Teilnehmer. Foto: Bertram
  • Manfred Kriemelmeyer vom TSV Gestorf, hier beim Kugelstoßen, ist der älteste Teilnehmer. Foto: Bertram

Im technisch anspruchsvollen Diskuswurf überzeugte Rebecca Rolfes vom STC Eime (U20) mit 30,05 Metern. „Sie ist Stammgast bei unseren Veranstaltungen“, sagt Webner, der Rolfes beim Einwerfen noch Tipps gab. Die 20-Jährige versuchte sich an der anspruchsvollen Drehung vor dem Abwurf. Louisa Meier von der TuSpo (U18) warf noch aus dem Stand – und kam immerhin auf 17,96 Meter. Stark war Meier im Speerwurf (22,71 Meter), wo sie Pia Doering vom VfL Hameln (24,51) knapp unterlag. Ebenso knapp musste sich Michaela Emmermacher (U20, 26,87) gegen Rolfes (29,21) geschlagen geben.

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