weather-image
16°
TSV Nettelrede richtet Kreispokalendrunde aus / Heute Auftakt mit Hagen gegen Salzhemmendorf

Wer gewinnt in diesem Jahr den Kreispokal?

Fußball (gö). In diesem Jahr feiert der TSV Nettelrede sein 100-jähriges Vereinsjubiläum. Aus diesem Anlass hat der Kreisfußballverband Hameln-Pyrmont dem Verein die Ausrichtung der Endrunde um den Kreispokal 2008/2009 bei den Frauen und Herren übertragen.

So war es im vergangenen Jahr in Rohden: Thomas Vogt, Trainer de

Dafür hatten sich die Grönjer beworben und erhielten durch Kreisfußball-Boss Andreas Wittrock unter der Maßgabe den Zuschlag, dass der Pokalfinalist des vergangenen Jahres nicht den Einzug in das Halbfinale schaffen würde.

Diese Bedingung ging in „Erfüllung“, und so ist das engagierte TSV-Team um seinen 1. Vorsitzenden Heiko Wente und Fußballabteilungsleiter Dietmar Wente nach wochenlanger Vorbereitung bereit, ab dem heutigen Tage die vier Halbfinalspiele bis zum Freitag dieser Woche und die beiden Endspiele am 2. Pfingstfeiertag auf dem Sportplatz „Am Kuhkamp“ zu organisieren.

Heute Abend wird der Reigen der insgesamt sechs Begegnungen mit dem ersten Halbfinalspiel der Herren eröffnet. Um 19 Uhr treffen Pokalfavorit Germania Hagen und der SV BW Salzhemmendorf aufeinander.

Am morgigen Mittwoch, 19 Uhr, wird in der Begegnung zwischen dem TB Hilligsfeld und dem TSV Grohnde der zweiten Teilnehmer für das am Pfingstmontag stattfindende Endspiel (14 Uhr) ermittelt.

Im Halbfinale der Frauen trifft der SSV Königsförde am Donnerstag, 19 Uhr, auf die Sportfreunde Osterwald. Am Freitag stehen sich dann zur gleichen Zeit Kreisliga-Spitzenreiter FC Latferde und SW Löwensen gegenüber. Auch das Frauen-Finale wird am Montag, 1. Juni, um 11 Uhr angepfiffen. Am Nachmittag steht dann um 14 Uhr das Endspiel der Herren auf dem Programm. Der TSV Nettelrede erwartet dann zum Finaltag eine Rekordkulisse.

Auf dem schmucken Sportplatz „Am Kuhkamp“, der den Teams trotz seiner etwas leichten Schräglage kaum Probleme bereiten dürfte, steigt die Endrunde der 43. Auflage des Kreispokal-Wettbewerbs. Mit dem SV BW Salzhemmendorf ist auch der Premieren-Sieger aus dem Jahr 1967 dabei. Von einem dritten Pokal-Triumph – 1974 gelang den Ostkreislern der zweite Coup – können die Blau-Weißen derzeit wohl nur träumen.

Germania Hagen sieht Salzhemmendorfs Trainer Manfred Lentge als klaren Favoriten: „Die können sich nur selbst schlagen. Wir wollen aber möglichst lange ohne Gegentor bleiben, um zumindest eine Minimalchance zu wahren. Doch wenn die Hagener früh ins Rollen kommen, wird es für uns recht schwer.“ Erschwerend kommt hinzu, dass Lentge mit Nickel, Raeder, Wollny, A. Hochhalter und Sievers gleich fünf Akteure aus beruflichen Gründen ausfallen.

Die Hagener, die heute mit einem voll besetzten Fanbus anreisen, werden auch in Fachkreisen als Pokalfavorit gehandelt. „Wir sind uns unserer Rolle bewusst“, so Trainer Dirk Sölla, der sich aber taktisch etwas Besonderes einfallen lassen muss. Denn für ihn ist klar: „Die Salzhemmendorfer werden mit Mann und Maus verteidigen. Wir müssen Geduld haben und versuchen, schnell über die Außenbahnen Druck zu machen.“ Bis auf Martensen (Studium), Kevin Sölla (angeschlagen) und Spohr (Kreuzbandriss) läuft Hagen in Bestbesetzung auf.

Hilligsfeld hat fünften Pokalsieg im Visier

Das Ziel der Germanen jedenfalls ist klar abgesteckt: Der Pott soll mit auf Hagens Höhen. Denn bislang taucht der Vereinsname in den Annalen der Pokalgeschichte noch nicht auf.

Morgen läuft Kreisligist TB Hilligsfeld gegen den TSV Grohnde ebenfalls als klarer Favorit auf. Im letzten Kreisliga-Spiel gegen Hagen (1:5) ließ es die Scheler-Elf locker angehen. Im Pokalwettbewerb will der TB, der bereits viermal (1968/70/85/93) den Pott in seinen Trophäenschrank stellen konnte, noch einmal kräftig Gas geben. „Wir wollen ins Endspiel“, gab Pressesprecher Bernd Hensel als Ziel aus.

Der TSV Grohnde, der mit Nettelrede, Flegessen und Bisperode bereits drei Kreisligisten aus dem Wettbewerb kegelte, geht als Tabellenführer der Leistungsklasse locker in die Partie. Trainer Klaus Wellhausen, der auf den verletzten Manndecker Nico Katzinakis verzichten muss, fühlt sich in der Rolle des Außenseiters keinesfalls unwohl: „Wir sind die Truppe, die nichts zu verlieren hat. Und deshalb werden wir es den Hilligsfeldern auch nicht einfach machen.“



Weiterführende Artikel
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt