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Heimische Teams von der Landesliga bis zur Bezirksklasse vor hohen Herausforderungen

Weichenstellung für das neue Spieljahr

Tischtennis. Die Herren-Punktspielsaison 2013/2014 steht unmittelbar bevor. Schon am letzten Augustwochenende absolvieren einige Teams ihre ersten Pflichtbegegnungen.

Autor:

Klaus Ritterbusch

Ein hartes Stück Arbeit wartet in der Landesliga auf Aufsteiger SpVg Hüpede-Oerie, der gegenüber der Vorsaison unverändert an den Start gehen wird. „Da wir uns nicht verstärken konnten, spielen wir von Beginn an um den Klassenverbleib. Das wird schwer, zumal die ohnehin schon starke Klasse noch stärker geworden ist“, prophezeit Hüpedes Kapitän Horst Dangers.

Auch der SV Altenhagen geht mit unverändertem Team in das neue Spieljahr der Bezirksoberliga Nord. „Unser Ziel ist der sechste oder siebte Rang in der Endabrechnung“, sagt Mannschaftsführer Kolja Abendroth.

In der Bezirksliga 2 absolviert TuSpo Bad Münder die Saisonpremiere am 30. August gegen TSV Schwalbe Tündern III. Als Aufsteiger aus der 1. Bezirksklasse hat man sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. „Mit Jörn Bannert und Sascha Wolsky hatten wir uns schon vergangene Saison enorm verstärken können. Beide werden mit dafür sorgen, dass wir nicht sofort wieder absteigen“, zeigt sich TuSpo-Kapitän Johannes Waßmuth zuversichtlich.

Weitaus höher will der FC Bennigsen in der Staffel 3 hinaus. „Wir peilen Platz eins bis drei an“, zeigt sich Jan Pulka optimistisch. Zwar stehen Nils Schuler (Wettkampfpause) und Robin Hrassnig (rutschte in die eigene Reserve) nicht mehr zur Verfügung, doch mit Dennis Horand (vom SV Arnum) und Peter Franz (aus der zweiten Mannschaft) zählt man in dieser Staffel weiter zu den Topteams. Am 14. September erfolgt für Bennigsen der Punktspielstart bei VfL Grasdorf II.

Nach dem Klassenverzicht will der TTC Adensen-Hallerburg in der 1. Bezirksklasse 2 eine Saison ohne Abstiegsnöte bestreiten. Auch TuSpo Bad Münder II möchte in der Staffel 3 mit routinierten Spielern die Klasse halten. „Wir sind gerade erst aufgestiegen. Rang acht wäre eine tolle Sache“, so Jens Lübke. Eine Platzierung im mittleren Tabellendrittel hat Neuling SpVg Hüpede-Oerie II in der Staffel 6 im Visier.

Mit gemischten Gefühlen blicken die Springer Teams dem Saisonstart in der 2. Bezirksklasse 5 entgegen. Während der TSV Eintracht Nienstedt zum Kreis der Titelanwärter zählt, wären der MTV „Friesen“ Bakede und TuSpo Bad Münder III mit Plätzen im Mittelfeld zufrieden.

Gleich fünf Mannschaften aus der Region mischen in der Staffel 12 mit. Während die SG Lüdersen, VfV Concordia Alvesrode und SV Altenhagen II vordere Ränge anpeilen, geht es für die Aufsteiger TTC Völksen und TTC Holtensen um den Klassenverbleib.

Die Damen des TSV Hachmühlen haben in der vergangenen Saison mit einem dritten Platz in der Bezirksoberliga aufgewartet. Diesmal backt man kleinere Brötchen. „Wir sind im letzten Spieljahr alle über uns hinaus gewachsen. Diesmal wären wir bereits mit dem vierten, fünften oder sechsten Rang zufrieden“, erklärt Ina Mogalle-Tschöpe.

Als Neuling möchte sich der TTC Adensen-Hallerburg in der Bezirksliga 1 etablieren. Zu verstecken braucht man sich dort nicht, da man mit Ex-Oberligaakteurin Inga Lampe und Ira Praetze besonders im vorderen Abschnitt über zwei starke Spielerinnen verfügt.

„Vorne mitmischen“ will der TSV Nettelrede in der Bezirksliga 2. Neu ins Team kamen Veronika Schwager und Petra Ludwig-Morell aus der eigenen Reserve. Der Grund: Die junge Mutter Jessica Tschirch wird nicht jede Partie mitmachen können. Cordula Busse-Kohl muss wegen einer langwierigen Verletzung pausieren.

Bereits mit einem gesicherten Mittelfeldplatz wäre der FC Flegessen zufrieden. „Es bleibt abzuwarten, wie sich unsere interne Mannschaftsumstellung bemerkbar macht. Claudia Mildenberger und Nicole Klenke mussten angesichts der Ranglistenwerte die Positionen tauschen“, so Ulrike Kuessner.

Ein wenig skeptisch blickt die TuSpo Bad Münder der neuen Saison entgegen. „Wir müssen bis Anfang November auf Gisela Hansen verzichten. Gisela fällt zunächst aufgrund einer Augen-OP aus. Wir haben zwar starke Ersatzspielerinnen, dennoch wird es schwer, die Klasse zu halten“, betont Gabriele Gahlstorf.

In der Bezirksklasse 3 sollten TuSpo Bad Münder II und TSV Hachmühlen II im oberen Mittelfeld landen. Die TuSpo-Reserve kann sogar um den Aufstieg mitspielen. Schwieriger wird es für TSV Nettelrede II und TSV Hachmühlen III. Beide Teams haben den Klassenverbleib im Visier.

Gespannt blickt man in der Staffel 6 auf das Abschneiden des FC Bennigsen, der aus der Kreisliga aufgestiegen ist. Um den Titel mitspielen will erneut der VfV Concordia Alvesrode I. Die Reserve hat sich wie auch die SG Lüdersen einen Mittelfeldplatz zum Ziel gesetzt.



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